In Stammheim und Lülsfeld bleibt die Stallpflicht

20.03.2017

Mainpost 20.03.2017

KREIS SCHWEINFURT / Stammheim

In Stammheim und Lülsfeld bleibt die Stallpflicht

Nach einer Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz vom 15. März können auf Grund des insgesamt rückläufigen Geflügelpestgeschehens bei Wildvögeln und bei Hausgeflügel die bisher ergriffenen Schutzmaßnahmen bayernweit zurückgefahren werden.

Für die Region Schweinfurt bedeutet dies, dass die Stallpflicht teilweise, aber nicht gänzlich, aufgehoben werden kann, teilte das Landratsamt mit.

Weil bei zahlreichen Wildvögeln Geflügelpest festgestellt wurde, bleibt die Stallpflicht für Hausgeflügel und das Verbot von Märkten und Ausstellungen für folgende Gebiete bestehen: Die gesamte Stadt Schweinfurt und die Orte Mainberg, Schonungen, Forst, Untereuerheim, Weyer, Sennfeld, Bergrheinfeld, Grafenrheinfeld, Röthlein, Heidenfeld, Garstadt, Hirschfeld, Stammheim und Wipfeld.

Falls in diesem Gebiet keine weiteren Fälle von Geflügelpest mehr festgestellt werden, können ab Ende März dort die Stallpflicht und das Verbot von Märkten und Ausstellungen aufgehoben werden. Das Landratsamt Schweinfurt will dann darüber umgehend informieren.
 

Ebenfalls bestehen bleibt das aufgrund des Hausgeflügelpestfalles im Landkreis Kitzingen angeordnete Geflügelpest-Beobachtungsgebiet in Lülsfeld. Dort gelten weiterhin die mit der Verfügung des Landratsamtes Schweinfurt vom 16. Februar angeordneten Sperrmaßnahmen.

Die Aufhebung ist abhängig von der Entwicklung des Seuchengeschehens im Landkreis Kitzingen und den in der kommenden Woche beginnenden Untersuchungen.

Für den restlichen Landkreis Schweinfurt ist die Stallpflicht ab sofort aufgehoben. Geflügelmärkte und Ausstellungen können wieder stattfinden.

Zur Vermeidung eines Eintrags von Geflügelpest in Hausgeflügelbestände sollten Sicherheitsmaßnahmen wie das Tragen geeigneter Schutzkleidung, ein Wechsel der Schuhe vor Betreten des Stalls und die Reinigung der Hände vor Kontakt mit den Tieren unbedingt weiter beachtet werden, rät das Landratsamt.

Um eine erneute größere Ausbreitung der Vogelgrippe in der Wildvogelpopulation rasch zu erkennen, führe Bayern das bestehende Wildvogelmonitoring intensiv weiter.

 

Zu den News