Passionskonzert in der Unterspiesheimer Kirche

20.03.2017

Mainpost 20.03.2017

UNTERSPIESHEIM

Passionskonzert in der Unterspiesheimer Kirche

Passionskonzert – dieser Titel wurde bewusst gewählt für das Konzert, zu dem die Pfarrei Unterspiesheim am Sonntag, 26. März, um 17 Uhr in die Pfarrkirche St. Sebastian einlädt.

Diese Bezeichnung stellt das Leiden Christi in den Mittelpunkt, die Passion. An diesem Motiv orientieren sich die musikalischen Beiträge. Im Konzert wirken die Veeh-Harfengruppe Gerolzhofen und Umgebung unter Leitung von Rita Ruß mit, der Kirchenchor Forst, geleitet von Rainer Gressel, die Musikkapelle Unterspiesheim, dirigiert von Armin Stawitzki, das Holzblasensemble der Heimatkapelle Michelau unter Leitung von Marco Wolf, sowie die Sopranistin Jennifer Wittmann-Müller. Die Besucher erwartet also ein vielseitiges musikalisches Erlebnis.
Passionskonzert, mit diesem Titel wird auch ein Bezug zur Sebastianskirche in Unterspiesheim hergestellt. Im Chorraum ist um den Altar, an dem Tod und Auferstehung Jesu gefeiert werden auf der linken Seite das Sterben Jesu dargestellt. Der Prophet Jesaia weist auf den Gekreuzigten hin. Näher am Kreuz steht die schmerzhafte Mutter Gottes. Das Medaillon über ihrem Haupt zeigt die Grablegung Jesu. Auf der rechten Seite ist Daniel dargestellt, das alttestamentarische Vorbild für die Auferstehung Jesu: Gott hat ihn aus der Löwengrube befreit, in der er dem Tod geweiht war.
Unter dem Kreuz, das den Chor beherrscht, steht Johannes, der Lieblingsjünger Jesu.

Auf der Kommunionbank ist die Passionskrippe zu sehen, die nach Tiroler Vorbild von den letztjährigen Kommunionkindern und deren Vätern gefertigt wurde. Sie zeigt acht Stationen des Leidensweges Jesu, von Ölberg bis zum Kreuz.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden für die Renovierung der Orgel sind erbeten, heißt es auf dem Einladungsplakat. Die Renovierung der Orgel kostet etwa 110 000 Euro. Sie ist so teuer, weil die Kirchenverwaltung eine gründliche Renovierung beschlossen hat.
Eine Teilrenovierung hätte nur 60 000 Euro gekostet, hätte aber bald eine neue Renovierung erfordert. Von den 110 000 Euro sind bisher etwa 62 000 Euro abgedeckt: 35 000 Euro schießt die Diözese zu, 8000 Euro der Freistaat. Etwa 20 000 Euro sind bisher an Spenden eingegangen. Bleiben knapp 50 000 Euro, die noch zu schultern sind.

Zu den News