27 Einsätze halten die Wehr in Atem

25.01.2016

Mainpost 25.01.2016

STAMMHEIM

27 Einsätze halten die Wehr in Atem
Bei der Feuerwehr Stammheim läuft es richtig rund. Gut ausgebildete Kameraden, die sich in der Aus- und Fortbildung vorbildlich verhalten, sowie über ein Dutzend Feuerwehranwärter haben im vergangenen Jahr als Team kräftig mit angepackt, um ihren Mitmenschen zu helfen. 500 Stunden waren die Floriansjünger im Einsatz. Hinzu kamen 1800 freiwillige Stunden für Aus- und Fortbildung.
In der Jahreshauptversammlung der Wehr am Freitagabend im Musikerheim brachte Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm (Gerolzhofen) das Geleistete auf den Punkt: „Die Feuerwehr Stammheim hat gute Feuerwehrleute und eine engagierte Feuerwehrführung in ihren Reihen.“ So war es auch kein Problem, das Amt des zweiten Kommandanten schnell zu besetzen. Einhellig wählten die Kameraden Christian Hogen zum Nachfolger von Roland Singer, der seinen Posten aus privaten Gründen abgab. Kommandant Daniel Scheller nahm seinen neuen Stellvertreter per Handschlag im Kreis der Verantwortlichen auf.
In seinem Tätigkeitsbericht skizzierte Kommandant Scheller die 27 Einsätze 2015: Die Alarmsirenen heulten wegen mehrerer Brände und Überschwemmungen. Brennende Fahrzeuge mussten gelöscht und Ölspuren beseitigt werden. Schließlich galt es ein Wespennest zu „entschärfen“. Scheller dankte seinen Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft.
Die 62 Übungen seien durchweg gut besucht gewesen. Bootsausbildungen, Fahrsicherheitstraining, Atemschutzlehrgänge und Maschinistenfortbildungen forderten einen hohen Zeitaufwand, den die Einsatzkräfte gerne in Kauf nahmen.
Die Jugendfeuerwehr war laut Jugendwart Christian Schley sehr aktiv. Der Kreisentscheid in Gerolzhofen, der Landesentscheid in Cham, das Johannisfeuer, der Jugendwettbewerb in Poppenhausen, die 24-Stunden-Übung im September und der erfolgreiche Wissenstest mit 13 Teilnehmern waren die Eckpfeiler seines Jahresrückblicks.
Die Führungsriege freute sich über die drei Neuzugänge Dominik Moller, Elena Seißinger und Oliver Neumann. Aus der aktiven Mannschaft wurden Albert Wirsching und Günther Weißenseel verabschiedet. Zur Wehr gehören aktuell 49 Aktive, darunter fünf Frauen.

Insgesamt hat der Feuerwehrverein laut Frank Flederer 87 erwachsene und 15 jugendliche Mitglieder.
Der Vorsitzende servierte einen Überblick über die geselligen Unternehmungen bei den Stammheimer Floriansjüngern. Er nannte unter anderem die Flursäuberung im März, den sonnigen „Tag der Feuerwehr“ mit Vereinsehrungen Ende Juni und den Bremserabend im Oktober. Flederer dankte allen ehrenamtlichen Helfern, ohne die ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltungen nicht möglich gewesen wäre.
Die Anschaffung von Rauchmeldern für das Feuerwehrgerätehaus war laut Kassier Alfred Hackenberg eine der wichtigsten Investitionen im vergangenen Jahr.
Zum Schluss verabschiedete sich KBI Schemm, der in den Feuerwehrruhestand tritt, von den Stammheimern. „Ich blicke auf eine schöne und erfolgreiche Zeit zurück, die ich in 15 Jahren als KBI mit der Feuerwehr Stammheim zusammenarbeiten durfte“, sagte er. Sein Nachfolger im südlichen Landkreis Schweinfurt wird KBM Alexander Bönig (Unterspiesheim). Dessen Posten übernimmt Stammheims Kommandant Daniel Scheller

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