40-Jähriger kam mit der Schulter an 20-Kilovolt-Stromleitung

11.05.2006

Mainpost 11.5.2006

 

40-Jähriger kam mit der Schulter an 20-Kilovolt-Stromleitung

 

Unterspiesheim Ein 40-Jähriger aus dem Landkreis Schweinfurt hat am Mittwoch Vormittag bei einem Betriebsunfall auf dem Grundstück einer alten Mühle zwischen Unterspiesheim und Gernach schwerste Verbrennungen erlitten. Er wurde mit einem Hubschrauber in eine Nürnberger Spezialklinik geflogen.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat laut Pressemitteilung die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Der Mann hatte mit einer Hubbühne in einer Höhe von etwa zehn Metern Malerarbeiten an der ehemaligen Mühle durchgeführt, die zur Zeit renoviert wird. Danach war er aus noch unbekannten Gründen mit dem ausgefahrenen Hubwagen einige Meter zurückgefahren und dabei mit der Schulter an die vorbeiführende 20-Kilovolt-Stromleitung geraten.

Ein anderer Arbeiter wurde aufgrund des Funkenfluges auf seinen verletzten Kollegen aufmerksam und holte sofort Hilfe, heißt es weiter im Pressebericht des Polizeipräsidiums Unterfranken.

Der Schwerverletzte wurde zunächst vorsichtig aus dem Korb des Hubwagens geborgen. Er hat bei dem Unfall schwerste Verbrennungen im Bereich des Oberkörpers sowie an Schultern und Armen erlitten.

Die Erstversorgung übernahmen der Rettungsdienst und die zur Bergung alarmierte Freiwillige Feuerwehr Unterspiesheim. Ein Hubschrauber brachte den 40-Jährigen dann in eine Nürnberger Spezialklinik für Brandverletzte.

Kripo sieht kein Fremdverschulden

Die Kriminalpolizei Schweinfurt geht nach ersten Ermittlungen nicht von einem Verschulden Dritter aus. Mit vor Ort bei der Unfallaufnahme war auch ein Beamter des Gewerbeaufsichtsamtes Würzburg.

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