50 Plakate gegen Rechts aus Karlstadt

02.05.2015

Mainpost, 02.05.2015

 

STAMMHEIM/KARLSTADT
50 Plakate gegen Rechts aus Karlstadt

Realschule aus dem Landkreis Main-Spessart stärkt „Stammheim ist bunt“ den Rücken

50 Plakate überreichten Nina Dollinger und Marcus Waitz von der Johann-Rudolph-Glauber-Realschule Karlstadt jetzt den Vertretern von „Stammheim ist bunt“ im historischen Stammheimer Rathaus. Die Idee zu dieser Schüleraktion kam vom Geschichtsseminar der Realschule in Person von Nina Dollinger.

Die Realschule engagiert sich seit Jahren gemeinsam mit anderen Schulen, dem Jugendamt und dem Stadtjugendring im Arbeitskreis Karlstädter Schulen gegen Rassismus uns Diskriminierung.

Die Realschule macht auch mit bei „Schule ohne Rassismus“. Hier wurde in den zurückliegenden Jahren unter anderem der Opfer der NS-Zeit und des Holocaust gedacht und ein Vortrag des Landeskriminalamtes zum Thema Rechtsradikalismus organisiert. Die Realschule engagiert sich ferner bei „Schule mit Courage“. Hier prangert sie mit Veranstaltungen jegliche Art von Diskriminierung von Gruppen an.

Durchs Radio hatte Referendarin Nina Dollinger vom Stammheimer Problem mit den Rechten und übers Internet von der Verbrennung des Stammheimer Banners erfahren. Die Schüler wurden hierüber informiert und die Idee war geboren, die Stammheimer mit Plakaten zu versorgen, um bei weiteren Feuerspielen der Rechten sofort ausreichend Material zu Verfügung zu haben.

Einige Schüler waren so begeistert von der Aktion, dass sie ihre Plakate zu Hause facettenreich gestalteten und fertigstellten. Der Dank der Delegation „Stammheim ist bunt“ ging an alle Schüler der fünften bis zehnten Klassen der Johann-Rudolph-Glauber-Realschule, die mit ihren Plakaten den friedlichen Widerstand der Stammheimer gegen Rechts tatkräftig unterstützen.

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