600 Euro für jugendliche Flüchtlinge

14.03.2015

Mainpost, 14.03.2015

 

ZEILITZHEIM
600 Euro für jugendliche Flüchtlinge

Fastenessen im Zeichen des Kreuzes

In ökumenischer Verbundenheit feierten die evangelischen und katholischen Christen aus Zeilitzheim traditionell wieder einen Punkt-11-Gottesdienst mit anschließendem Fastenessen. Dieser stand diesmal ganz im Zeichen des Kreuzes. Zu Beginn verteilte das Vorbereitungsteam eine Wundertüte an alle Gottesdienstbesucher. Mit den darin enthaltenen Nägeln gestaltete man sogenannte Nagelkreuze.

Dies stellte einen Bezug zum Nagelkreuz von Coventry her, das aus alten Nägeln einer im zweiten Weltkrieg zerstörten Kathedrale erstellt wurde. Anschließend konnten die Gottesdienstbesucher die Nagelkreuze vor den Altar bringen. Symbolisch wurden alle Kreuze des Lebens, die ein Mensch zu tragen hat, Jesus Christus in die Hand gelegt.

Pfarrer Andreas Engert von katholischer Seite und Georg Salzbrenner aus der evangelischen Schwestergemeinde bezogen sich im Gottesdienst ebenso immer wieder auf das Kreuz. Es sei ein Zeichen der Erlösung und bestehe aus zwei Balken, einem senkrechten und einem waagerechten. Der senkrechte Balken stehe für die Verbindung eines Menschen zu Gott. Der Waagerechte symbolisiere, dass ein Christ auch seine Mitmenschen in den Blick nehmen müsse und sich besonders für schwache und sich in Not befindliche Menschen einsetzen solle.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm die Punkt-11-Band. Im Anschluss des Gottesdienstes fanden sich zahlreiche Gäste im Pfarrzentrum unter der katholischen Kirche ein. Eine Gemüsesuppe mit Wiener Würstchen sowie Pommes für die kleinen Gäste stand traditionell auf dem Speiseplan. Der Eine-Welt-Verkauf, der von Emelie Graf, Lena Niedermeyer und Jana Niedermeyer organisiert wurde, fand großen Anklang. Mit dem Erlös von 600 Euro aus Fastenessen und Kollekte wird die Integration von berufsschulpflichtigen Flüchtlingen am Berufsbildungszentrum in Schweinfurt gefördert.

Laura Dorsch

 

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