Abschied von Brigitte Sossnitza als Pfarrsekretärin

20.01.2015

Mainpost, 20.01.2015

 

UNTERSPIESHEIM
Abschied von Brigitte Sossnitza als Pfarrsekretärin

Vor 20 Jahre begann sie ihre Tätigkeit, zu Beginn noch ehrenamtlich

Bei der Feier des Patroziniums der St.-Sebastian-Kirche wurde Brigitte Sossnitza, langjährige Sekretärin im Pfarrbüro, offiziell verabschiedet. Sie war zum Jahresende 2014 in den Ruhestand gegangen, nach etwa 20 Jahren Dienst, die ersten davon noch ehrenamtlich.

Die Vorsitzende des Gesamtausschusses der Pfarrgemeinderäte der Pfarreiengemeinschaft St. Raphael, Karin Johe-Nickel, würdigte im Namen der vier Pfarrgemeinden die Verdienste und den Einsatz der scheidenden Sekretärin. Es sei ihr nicht leichtgefallen, die geliebte Arbeit im Pfarrbüro aufzugeben, habe sie berichtet.

Schon vor ihrer Festanstellung im Jahr 1999 habe Sossnitza Aufgaben in der Verwaltung und darüber hinaus übernommen. Die Redaktion des „Kirchgängers“, so der Name des Pfarrbriefs der Pfarreiengemeinschaft, lag über lange Jahre in ihrer Verantwortung.

Neue Aufgaben seien hinzugekommen: die Datenverarbeitung hielt auch im Pfarreibüro Einzug, mit all den damit verbundenen Umstellungen. Durch die Erweiterung der Pfarreiengemeinschaft um die Pfarrei St. Peter und Paul in Grettstadt wuchs der Umfang der Aufgaben, die Sossnitza zu bewältigen hatte.

Ihre Mitsorge galt auch den Seelsorgsinitiativen und den Bauprojekten in der Pfarreiengemeinschaft. „Bei Dir war der Hauptberuf immer mit dem Ehrenamt verschmolzen“, beschrieb Johe-Nickel den Arbeitseinsatz von Brigitte Sossnitza. „Wir danken dir für deine Geduld, deine Ausdauer und dein Engagement.“

Inge Henkel, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats von Unterspiesheim, überreichte namens des Gesamtausschusses eine Schatzkiste „mit vielen Dingen, die du dir gewünscht hast“. Die stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderats von Grettstadt, Michaela Müller, überreichte Sossnitza einen Blumenstrauß.

Pfarrer Thomas Amrehn sprach der scheidenden Sekretärin die Anerkennung dafür aus, dass sie „mit drei Pfarrern ausgekommen sei, die verschiedener gar nicht hätten sein können“.

Die Besucher im Pfarrbüro mit ihren vielfältigen Anliegen seien für sie nie „Computerkarten“ gewesen, sondern immer Menschen, auf die sie eingegangen sei. Dabei habe sie immer die nötige Diskretion bewahrt. So habe sie im Sekretariat den Dienst am Evangelium getan. Er überreichte ein Geschenk, „das zum Genießen einlädt“.

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