Acht Feuerwehren zeigten ihr Können

06.05.2009

Mainpost 06.05.2009

HERLHEIM

Acht Feuerwehren zeigten ihr Können

Großübung mit 75 Aktiven in Herlheim

 

Ein Wohnhaus brennt und eine Person ist vermisst. Dies war das Szenario bei einer Gemeindeübergreifenden Großübung von acht Feuerwehren in Herlheim.

Schon bald nach der Alarmierung rückten zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge, durch ihre Martinshörner laut hörbar, von allen Richtungen an und fanden sich am „Brandherd“ in der Herlindenstraße, der Herlheimer Hauptstraße, ein. Aus einem idealen Übungsobjekt, einem für den Abriss vorgesehenen Gebäude, entwich weit sichtbar Rauch.

Unter Leitung des Herlheimer Kommandanten Martin Ziegler, der von der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UGÖEL) des Landkreises Schweinfurt unterstützt wurde, begann dann sehr schnell der Einsatz.

An erster Stelle stand die Personenrettung, wozu Atemschutzgeräteträger aus Gerolzhofen und Stammheim ins Haus eindrangen. Eiligst legten die anderen Feuerwehrleute Schlauchleitungen und schlossen diese an die Hydranten an. So konnte der angenommene Brand in kürzester Zeit von der Vorder- und Rückseite des Hauses aus bekämpft werden. Auch die nahe stehenden Nachbargebäude schirmten die Floriansjünger ab und ein Drehleiterfahrzeug der Gerolzhöfer Feuerwehr stand bereit. Weitere Feuerwehrleute sperrten die breite Herlindenstraße und leiteten den Verkehr um.

Bei der Übung waren etwa 75 Feuerwehrleute aus Herlheim, Alitzheim, Brünnstadt, Kolitzheim, Stammheim, Unterspiesheim, Zeilitzheim, von der Stützpunktfeuerwehr Gerolzhofen und von der UGÖEL im Einsatz.

Genau beobachtet wurde das Geschehen von den Kreisbrandmeistern Stefan Hauck, Alexander Bönig, Bernhard Voit und Jens Michel, von Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm und von Alfred Bumm, dem 3. Bürgermeister der Gemeinde Kolitzheim. Sie alle zeigten sich hoch zufrieden über den reibungslosen Ablauf des Einsatzes. Auch die Zusammenarbeit der acht Wehren habe hervorragend geklappt, so Kreisbrandmeister Stefan Hauck.

Er sei immer wieder begeistert über die jungen Leute, die ihre Kraft und ihr Wissen zum Einsatz bringen und Freizeit opferten, sagte Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm. Dem schloss sich 3. Bürgermeister Alfred Bumm an. Anstatt wie geplant den Maibaum zu holen, seien die Kolitzheimer Wehrmänner bei der Alarmierung sofort zum Einsatz gefahren, führte er als Beispiel an.

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