Auch ein Weinbergsweg kann Leistung abfordern

06.04.2009
Mainpost 6.4.2009
 
KOLITZHEIM
Auch ein Weinbergsweg kann Leistung abfordern
Soldaten der Patenkompanie marschierten
 
(ls) Einen Leistungsmarsch absolvierte die 5. Kompanie des Logistikbataillons 467 aus Volkach unter Leitung des Kompaniechefs Hauptmann Steffen Engel auf dem Weinwanderweg der Gemeinde Kolitzheim. Den Weg der 92 Soldaten durch das Gemeindegebiet begleiteten einige Bürgerinnen und Bürger sowie Bürgermeister Horst Herbert.
Die Verpflegung an den Haltepunkten übernahm der fränkische Wein- und Kulturverein (FWK). Die Kosten dafür trug die Gemeinde. Der Marsch wurde zum Auftakt der Patenschaft zwischen der 5. Kompanie und der Gemeinde Kolitzheim durchgeführt. „Es ist eine hervorragende Möglichkeit, die Gemeinde mit ihren acht Ortschaften besser kennen zu lernen“, so Hauptmann Engel.
Der Marsch auf der Route des Weinwanderweges begann in Zeilitzheim. Über Gaibach, Stammheim, Lindach und wieder Zeilitzheim ging es zurück in die Kaserne Volkach, sodass 30 Kilometer gelaufen werden mussten. Die einzige Soldatin, Stabsunteroffizier Nina Straub aus Rimpar, die seit eineinhalb Jahren bei der Bundeswehr in Volkach dient, freute sich, dieses Gebiet kennen zu lernen.
„Eine interessante und aufschlussreiche Abwechslung, den Leistungsmarsch mit fränkischer Kultur zu verbinden“, so die Soldatin. Sie freute sich vor allem über die Kulturbeiträge. So bekam die Gruppe die Geschichte und Hintergründe der Konstitutionssäule in Gaibach erklärt. In Stammheim hielt FWK–Mitglied Gerhard Scheller einen Fachvortrag über den Weinbau an dem Bocksbeutel in den Weinbergen Gerhard Scheller. Alexander von Halem gab einen Einblick in die Historie des Schlosses in Zeilitzheim.
Kompaniechef Engel überraschte während des Marsches zwölf Soldaten, die an nicht alltäglichen Orten, an der Konstitutionssäule in Gaibach und im Schlosshof in Zeilitzheim, befördert wurden.
„Diese Art von Begegnung war hervorragend, ich danke besonders Hauptmann Engel für seine Initiative, diesen Leistungsmarsch so durchzuführen“, sagte Bürgermeister Horst Herbert, der im Schlosshof in Zeilitzheim nach etwa 22 Kilometern Strecke die Marschteilnehmer verließ.
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