Barrierefreier Zugang vonnöten

26.03.2015

Mainpost den 26.03.2015

KOLITZHEIM
Barrierefreier Zugang vonnöten

Der Weg zum katholischen Pfarrzentrum in Zeilitzheim ist nicht behindertengerecht

Zahlreiche Anregungen und Wünsche gab es in den Bürgerversammlungen. Diese standen jetzt in der Gemeinderatssitzung unter dem Vorsitz des zweiten Bürgermeisters Martin Mack auf der Tagesordnung.

In Oberspiesheim wurde ein Baum im Friedhof beanstandet, der einen Grabstein gefährden könnte. Der Baum stehe mehr als einen Meter vom Grab entfernt, sagte hierzu Robert Herbig vom Bauamt. Der Baum wachse sehr langsam, weshalb er für die nächsten 30 Jahre keine Gefahr sehe.

Die Reparatur eines defekten Straßeneinlaufs in der Gärtnerstraße ist beantragt. Und für Spielgeräte werden Angebote eingeholt. Diese werden dann mit den örtlichen Gemeinderäten beschlossen. Wegen zu schnellen Fahrens wurde beziehungsweise wird in der Siedlung, ebenso in zwei Gernacher Straßen, die Messtafel aufgestellt. Dann werden, je nach Ergebnis, weitere Maßnahmen unternommen. Und eine Entscheidung über das Mainfranken-Shuttle, das in Zeilitzheim angesprochen wurde, wird es für 2016 nach der laufenden Saison geben.

Über das Wie für einen barrierefreien Zugang zum Pfarrzentrum wird Bürgermeister Horst Herbert noch Gespräche mit dem Pfarrer und der katholischen Kirchenverwaltung führen. Eine Böschung an der Brünnstadter Straße soll neu gestaltet werden. Und für die Reparatur in der Dr.-Valentin-Müller-Straße werden Angebote eingeholt.

Noch keine Entscheidung ist über die Ausbesserung eines Teilstücks des Radweges nach Obervolkach gefallen. Und die Wege im Friedhof werden demnächst durch den Bauhof repariert. Am Gänsewasen soll ein Dorfbrunnen aufgestellt werden. Welcher, das werden die Verantwortlichen noch entscheiden.

In Lindach wurde als Alternative ein neues Baugebiet am Sportheim vorgeschlagen. „Dies ist nicht sehr sinnvoll. Dann müsste eines der attraktiven Gebiete im Süden und Norden des Dorfes aufgegeben werden“, meinte Geschäftsleiterin Annette Beuerlein. „Auch der Flächennutzungsplan müsste geändert werden.“ Der örtliche Gemeinderat Gerd Endres ist dafür, die bisherigen Planungen weiter zu verfolgen. Mittlerweile sehe er eine Chance, wenn sich Bürgermeister Horst Herbert weiterhin um die Grundstücksverhandlungen bemühe.

Die Öffnungszeiten beim Häckselplatz in Unterspiesheim seien für die Ablagerung von Häckselgut angepasst worden, berichtete Robert Herbig. Für die gewünschte, stärkere Stromzuleitung am Festplatz in der Dorfmitte von Lindach sehe er keine Lösung, so Gerd Endres.

Vorteile und Nachteile sehen die örtlichen Gemeinderäte in der Verlängerung des Max-Pohly-Rings in Kolitzheim bis hin zum Weg Richtung Herlheim. Für die zu enge Ausfahrt hier müsse man noch eine Lösung finden. Alfred Bumm sprach sich gegen einen Vorschlag von Berthold Pfaff aus, den Weg für schwere Lkw zu sperren. Über diese Verbindung könnten Gewerbebetriebe von hinten versorgt werden.

Über ein Ärztehaus in Kolitzheim laufen im Moment Verhandlungen, informierte Martin Mack weiter.

In Stammheim wurde angeregt, die Straße zwischen Öttershausen und Gaibach auszubauen. Bürgermeister Herbert hat hier nachgefragt. Demnach hat der Landkreis Kitzingen, in dem die Straße liegt, keinerlei Pläne für einen Ausbau.

Eigentümer des Grabens am Röthleiner Weg in Unterspiesheim ist die Flurbereinigungsgenossenschaft, die somit für die Reinigung zuständig ist, allerdings wird sie von der Gemeinde unterstützt. Da hier Schilf wächst, kann diese Maßnahme erst im Herbst durchgeführt werden. In Unterspiesheim wurde auch eine Ganztagsschule für die Grundschule angesprochen. Die drei Grundschulgebäude sind renoviert. Wenn es soweit sei, müsse man Überlegungen anstellen, so Martin Mack. Die ehemalige Hauptschule entspreche nicht mehr dem heutigen Stand der Anforderungen, bemerkte Robert Herbig hierzu. In der Bürgerversammlung wurde ein entsprechender Vorschlag gemacht. Die Renovierung der Friedhofsmauer wurde auf die nächsten Jahre verschoben. Und die Bankette der Grettstadter Straße saniert der Bauhof.

In Gernach wurde durch die Kindergarteneltern, die ihre Kleinen in Kindergärten in andere Gemeindeteile fahren müssen, um einen finanziellen Zuschuss gebeten. Ein Antrag liege hier vor, der demnächst in einer Gemeinderatssitzung behandelt werde, so Martin Mack.

Die Anregung, Rasenflächen auf Spielplätzen zu vertikulieren und neu einzusäen, halte er für nicht sehr sinnvoll, so Robert Herbig. Dafür müsste man den Platz mindestens acht Wochen sperren. Bei 18 Spielplätzen in der Gemeinde wäre dies ein diverser Aufwand. Auch für den örtlichen Gemeinderat Dieter Dietz sind die Spielplätze in Ordnung.

Die Wege im Gernacher Friedhof sind in sehr schlechtem Zustand. Mit diesem Problem wird sich der Bauausschuss befassen.

In Herlheim war die Nutzung von Feldwegen durch den Gutsbetrieb am Herleshof ein Thema. Graf Schönborn wurde angeschrieben und an eine frühere Zusicherung, dass diese Wege nicht benutzt würden, erinnert. Bis jetzt kam allerdings noch keine Stellungnahme, berichtete Martin Mack. Wegen des ewig gleichen Zustandes des 400 Jahre alten Wohnstallhauses (Rielshof) mitten im Dorf sollen Gespräche mit dem Eigentümer geführt werden.

                        

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