Belectric will Sonnenstrom speichern

11.02.2016

Mainpost 11.02.2016

KOLITZHEIM

Belectric will Sonnenstrom speichern

Mit mehreren, darunter auch nicht alltäglichen Bauanträgen hatte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zu beschäftigen. So sollen auf dem Gelände der Firma Belectric in Kolitzheim Batteriespeicher errichtet werden, damit der Strom der Fotovoltaikanlagen zwischengespeichert werden kann, berichtete Bürgermeister Horst Herbert.
Der Standort der Anlagen wäre hinter dem Gelände des gemeindlichen Bauhofes. Es sollen im Osten und Westen vier Container für die Stromspeicherung aufgestellt werden und in der Mitte zwei Transformatoren.

Die Container sind 63 Meter lang, zwölf Meter breit und drei Meter hoch. Brandschutztechnisch sei die Sache abgeklärt und das Vorhaben werde auch vom Landratsamt in Schweinfurt geprüft. Die Gemeinderäte bejahten das Projekt einstimmig.
Mit zwei Gegenstimmen wurde ein Vorhaben in der Birkenstraße in Kolitzheim befürwortet, bei dem drei von vier Nachbarn unterschrieben haben. Hier ist ein 7,5 Meter langer Sichtschutzzaun geplant, der 1,85 Meter hoch werden wird und damit höher als im Bebauungsplan vorgesehen.

Ein etwas ungewöhnliches und auch von den Vorgaben des Bebauungsplanes abweichendes Gebäude ist in Unterspiesheim im neuen Baugebiet geplant. Stufenförmig aneinander gebaut sollen hier eine Doppelgarage, der Treppenhausbereich und das Wohnhaus entstehen. Oben auf dem Treppenhaus ist ein Badezimmer geplant. Die Garage steht an der Grundstücksgrenze, der höchste Punkt des Hauses in der Mitte des Grundstücks, wurde auf Nachfrage klar. Einstimmig wurde das Vorhaben mit den nötigen Befreiungen von den Vorgaben des Bebauungsplanes abgesegnet.

Eine Voranfrage kam aus Stammheim. Am Erlachsbrunnen möchte ein Heilpraktiker ein Gebäude errichten in der auch Praxisräume sein werden. Es soll ein Gebäude mit zwei Flügeln und einem Durchgang in der Mitte entstehen. Die Dachneigung wird nur 30 Grad haben, was von den Vorgaben des Bebauungsplanes abweicht. Einstimmig wurde vom Gemeinderat eine Genehmigung in Aussicht gestellt.

Ebenfalls in Stammheim möchte ein Hausbesitzer an einem etwas unebenen Eckgrundstück an den Straßen entlang eine Bruchsteinmauer errichten, die kontinuierlich höher wird . Zu Beginn wird sie 30 Zentimeter hoch sein und am Ende 1,50 Meter. 80 Zentimeter ist aber laut Bebauungsplan nur erlaubt, weshalb eine Befreiung notwendig ist. Aus der Runde der Räte kam nun der Vorschlag die Mauer in abgestufter Form zu errichten. Auch wurde die Frage aufgeworfen, ob die Mauer durch eine nötige Sturzsicherung nicht noch höher wird. Mit dem Bauherrn soll deswegen nochmals gesprochen werden. Somit wurde der Antrag zurückgestellt.

Einem Vorhaben im Schulweg in Herlheim stimmten die Räte alle zu. Hier ist ein weigeschossiges Haus im Toskanastil geplant. Für den Bereich gibt es keinen Bebauungsplan und das Gebäude fügt sich in die Umgebung ein.

Im Ortsteil Stammheim wurde einem Tekturplan einstimmig zugestimmt. Schon 2013 genehmigt, sollte ein altes Gebäude ein Krüppeldach erhalten. Nun wird daraus ein Satteldach.

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