"Benedetto" einmal live erleben

09.08.2006

Mainpost 9.8.2006

 

"Benedetto" einmal live erleben

 

GEROLZHOFEN (ISI) Unter dem Motto "spiritus vivificat - der Geist macht lebendig" lud der CIM (internationaler Ministrantenbund) zur Ministrantenromwallfahrt ein.

 

43 000 Ministranten und Minisrantinnen aus 18 Ländern waren bei dieser internationalen Pilgerfahrt dabei. Allein aus der Diözese Würzburg fuhren 1800 Jugendliche mit 27 Bussen nach Rom. Darunter befanden sich auch die Gruppen aus der Pfarrgemeinde Unter- und Oberspiesheim, Grettstadt und Gernach.

Am Sonntag machten sich die 40 Ministranten mit Pfarrer Georg Hartmann und weiteren sechs Betreuern auf den Weg zum Vatikan. Die Wallfahrt begann mit der Aussendung durch Bischof Friedhelm Hofmann im Würzburger Dom. Nach der 18-stündigen Busfahrt wurde das Hotel, etwa 30 Kilometer vor den Toren Roms, bezogen.

Höhepunkt der Wallfahrt

Als Höhepunkt der Wallfahrt erlebten die Teilnehmer die Audienz des Papstes Benedikt XVI. auf dem Petersplatz. Die gigantische Stimmung faszinierte alle. "Fast wie in einem Fußballstadion, nur anders", bezeichnete Florian Blattner aus Unterspiesheim begeistert die Atmosphäre.

Am Dienstagabend nahmen die Besuchergruppe an der internationalen Messfeier auf dem Petersplatz teil, die der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, zelebrierte. In dem Gottesdienst beteten und sangen die rund 43 000 Ministranten in verschiedenen Sprachen. Begeistert von der Menge und der Stimmung schlossen sich alle den Rufen "Benedetto" an. Etwas Besonderes für die Ministranten war das Austauschen ihrer Deutschlandtücher mit Jugendlichen aus anderen Ländern. Auf dem Programm der Wallfahrt durfte die Besichtigung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten Roms nicht fehlen: Petersdom, Kolosseum, spanische Treppe und Forum Romanum, um nur einige zu nennen.

Gemeinsamer Gottesdienst

Zum Abschluss der internationalen Ministrantenwallfahrt trafen sich die Jugendlichen aus der Diözese Würzburg in der römischen Kirche San Ignazio, um gemeinsam einen letzten Gottesdienst zu feiern. Bischof Friedhelm Hofmann lobte die Ministranten und Ministrantinnen für ihren Dienst in der Kirche.

Am Freitagabend ging es dann wieder in die Heimat zurück, in der die 40 Jugendlichen am Samstag- nachmittag erschöpft ankamen. "Es war eine anstrengende, aber sehr gelungene Romfahrt meiner Ministranten, die den Zusammenhalt unserer Gemeinschaft verstärkte", so Georg Hartmanns Fazit über die internationale Wallfahrt 2006.

Zu den News