Breitere Brücke über die Volkach

12.03.2007

Mainpost 12.3.2007

 

Breitere Brücke über die Volkach

 

ZEILITZHEIM In der gut besuchten Bürgerversammlung im Gasthaus „Zur Sonne“ gab Bürgermeister Horst Herbert im ersten Teil einen Rück- und Überblick über die Bevölkerungsentwicklung, die abgeschlossenen, laufenden und geplanten Maßnahmen und die Finanzen der Gemeinde.

Am Ende des letzten Jahres hatte Zeilitzheim 719 Einwohner, 20 weniger als im Vorjahr und es wurde 2006 nur ein Kind geboren. An der ehemaligen Waage am Marktplatz wurde eine überdachte Bushaltestelle verwirklicht, das Friedhofskreuz wurde restauriert, Urnengräber angelegt und vor der Grundschule entstand durch Markierung ein Verkehrsübungsplatz für die Schüler, erinnerte das Gemeindeoberhaupt zu abgeschlossenen Maßnahmen in Zeilitzheim.

Im Zuge des Ausbaus der Straße von Herlheim nach Zeilitzheim wird auch ein Radweg entstehen, die Kataster-Neuvermessung in Zeilitzheim ist abgeschlossen und der Kindergarten wird in die Grundschule integriert, erfuhren die Besucher zu ihrem Ortsteil. Weitere wichtige Ereignisse im vergangenen Jahr waren die Wahl von Jennifer Herbert zur Fränkischen Weinkönigin, die 60-Jahr-Feier des Sportclubs und das 25-jährige Dienstjubiläum der Kindergärtnerin Andrea Schmitt, blickte Herbert zurück.

Weiter informierte der Bürgermeister über spezielle, den Ortsteil Zeilitzheim betreffende Maßnahmen. Im April, spätestens Mai wird der Bau der neuen Brücke über die Volkach beginnen, die zwei Meter breiter als die alte werden soll. In Verbindung mit einer Ampelregelung ist zur Überquerung des Baches eine Behelfsbrücke aus den Beständen des Museums für Zeitgeschichte aus Stammheim vorgesehen. Hierzu wollte Walter Höhn in der späteren Diskussion wissen, ob der Neubau nötig sei, eine breitere Brücke trage sicher nicht zur Verkehrsberuhigung bei. Laut Spezialisten müsse der Übergang über den Bach dringend saniert werden, so die Antwort.

Frühestens Ende oder Anfang nächsten Jahres werde der zweite Bauabschnitt der Straße nach Herlheim ausgeführt, lautete eine weitere Information. Zuerst werde die Flugplatzstraße ausgebaut, die dann als Umgehung diene. Hartmut Graf stellte die Notwendigkeit des Ausbaus der wenig befahrenen Flugplatzstraße, die eine Million Euro kosten wird, in Frage. Auch wenn es Zuschüsse gebe, letztendlich müsste immer der Steuerzahler die Kosten tragen. Nach seiner Meinung sollten mit dem Geld Schulden abgebaut werden. Der Bau werde vom Landkreis durchgeführt und sei ein staatlicher Vorgang mit entsprechenden Vorschriften, so das Gemeindeoberhaupt.

In Zeilitzheim träten erhebliche Wasserverluste auf, berichtete Bürgermeister Herbert weiter. Um die Lecks zu finden würden in der kommenden Woche in der Nacht ab 24 Uhr die Wasserschieber geschlossen. Aus diesem Grund bat er die Bürger zu diesem Zeitpunkt nachts keine Waschmaschinen oder andere Wasser verbrauchende Geräte laufen zu lassen.

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