Die Band „So Izzy“ kam gut an

24.11.2015

Mainpost 24.11.2015

 

Die Band „So Izzy“ kam gut an

ein voller Erfolg war die erstmalige Verpflichtung der Band „So Izzy“ für den Samstagabend der Gernacher Kirchweih: Viele junge Leute fanden den Weg ins Sportheim, sodass der Veranstalter, der TSV Gernach, „sehr zufrieden“ war, wie der TSV-Vorsitzende Ralf Schreckenbach sagte.

Pfarrer Thomas Amrehn begann seine Kirchweihpredigt am Sonntag mit einem Witz: Ein Mann wird am Himmelstor von Petrus gefragt, was er denn Gutes auf Erden getan habe. „Ich habe ein Mädchen vor einer Rockerbande geschützt“, war seine Antwort. „Und wie ?“ wollte Petrus wissen. „Mit einem Stein habe ich eine Delle in ein Motorrad eines Rockers geworfen“. „Und wann?“, lautete die nächste Frage des himmlischen Torwächters. „Vor zehn Minuten“.

Das Bild des Himmels, so der Pfarrer, sei ein Ausdruck für die Sehnsucht der Menschen, zu wissen, wie Gott sei. Niemand könne sagen, wie Gott aussehe. Das Buch Daniel gebe jedoch eine Antwort darauf: „Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn.“

Dies sei ein Ausdruck der Erfahrung, dass Gott sich mitteilt. „Seit Jesus als Mensch geboren ist, wissen wir, dass Gott seine Göttlichkeit mit uns teilt“, so Amrehn. Gott teile sein Wesen mit uns Menschen, führte der Seelsorger aus.

Auch wenn man nicht wissen könne wie Gott aussehe, sei es doch Erfahrung des Glaubens, dass Gott Mensch geworden ist. Trotz Krieg und Terror könnten wir uns auf die Botschaft Jesu verlassen: Gott ist unter uns. Die Aufgabe der Christen sei es, gestärkt durch die Kraft dieser Botschaft, ein Stück Himmel auf Erden zu realisieren.

An diesen Glauben knüpfe auch das Motto der Kommunionkinder, die 2016 erstmals zur Kommunion gehen, an: „Der Himmel geht über allen auf.“ Nachdem das einzige Gernacher Kommunionkind, Annika Mauder, schon im Sonntagsgottesdienst der vergangenen Woche zum Friedensgruß an den Altar kommen durfte, durfte sie diesmal einige Fürbitten vortragen.

Nach dem Gottesdienst marschierten die Kirchenbesucher mit den Fahnenabordnungen des Frauenbundes, des TSV und der Freiwilligen Feuerwehr zu Klängen der Musikkapelle Gernach unter Dirigent Alfred Glos zum TSV-Sportheim. Man machte deutlich, dass das gemeinschaftliche Feiern auch Ausdruck einer lebendigen christlichen Gemeinde ist.

 

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