Die Eigenheimer: Starkes Engagement, aber keine Ehrung

21.11.2018

Mainpost 21.11.2018

Lindach

Die Eigenheimer: Starkes Engagement, aber keine Ehrung

Vorsitzender Martin Schmitt konnte in der Jahreshauptversammlung des Eigenheimervereins Lindach nur rund ein Viertel der Mitglieder begrüßen. Aktuell gehören dem Verein 150 Mitglieder an.

In seinem Rechenschaftsbericht ließ Schmitt das Vereinsjahr Revue passieren. Nach seinen Ausführungen bereichert der Eigenheimerverein, neben den weiteren sechs Ortsvereinen, alljährlich das Dorfgeschehen mit verschiedenen Aktionen. Einer besonderen Erwähnung wert sei das gut besuchte Sonnwendfest, das Mitte Juni an der Dorfkapelle über die Bühne ging und bei dem für Jung und Alt etwas geboten wurde. Bei der geführten Winterwanderung im Januar war der Stammheimer Riesenbocksbeutel das Ziel. Wanderführer Kurt Albert brachte den weit über 60 Teilnehmern die Natur- und Heimatgeschichte dieser Gegend nahe. Auch die alljährlich im Dezember stattfindende Nikolausfeier auf dem Dorfangerplatz war sehr gut besucht. Sankt Nikolaus und sein Knecht Ruprecht, dargestellt von Schriftführer Kurt Albert und vom Ehrenvorsitzenden Werner Reisbeck, brachten für die Kinder der Mitglieder kleine Geschenke mit, womit sie große Freude auslösten. Vorher waren die Kleinen von mehreren Betreuerinnen auf den Besuch der Winterboten vorbereitet worden. So konnten der Nikolaus und sein Knecht mit passenden Liedern und Gedichten empfangen werden. Die örtliche Blaskapelle sorgte für die vorweihnachtliche Stimmung, zu der auch das Wetter hervorragend passte, denn Frau Holle zeigte sich von ihrer besten Seite.

Neben solchen Aktionen ist der Verein auch immer bestrebt, seine Mitglieder mit interessanten Informationen zu den verschiedensten Sachgebieten zu versorgen. So informierten Fachreferenten bei der letzten Generalversammlung die Besucher über das aktuelle Rentenrecht und über die künftige Handhabung der Straßenausbaubeiträge. Auch an den Aktionen des Arbeitskreises Dorfentwicklung nahm man mit nennenswerten Finanzspritzen und durch Umsetzung von organisatorischen Maßnahmen regen Anteil. So organisierte man beispielsweise eine Busfahrt zur Landesgartenschau nach Würzburg, die für die 45 Teilnehmer kostenlos war. Oder man organisierte die Flurmüllsammlung, wo man jede Menge Plastikabfall auflas und zur fachgerechten Entsorgung brachte. Auch einige nützliche Anschaffungen tätigte der Verein, beispielsweise ein Baugerüst, das die Mitglieder, neben anderen brauchbaren Dingen, bei Bedarf ausleihen können.

In seinem Ausblick lud Vorsitzender Schmitt die Bevölkerung für die nächste Nikolausfeier ein, die am zweiten Adventssonntag stattfinden wird. Die folgende Winterwanderung wird am Samstag, 12. Januar, durchgeführt. Das Ziel ist das Kloster Heidenfeld. Dieser Ort hat zu Lindach eine besondere historische Beziehung. So dürfen die Teilnehmer jetzt schon auf die Ausführungen des Führers gespannt sein. Im kommenden Herbst, für Samstag, 5. Oktober, ist die nächste Busfahrt in die nähere Umgebung geplant. Sie ist wiederum mit einer Wanderung verbunden, bei der interessante Objekte vor Ort erlebt und besichtigt werden sollen. Für die Teilnehmer entstehen keine Fahrtkosten, da diese, wie in der Vergangenheit auch schon, von den sieben Ortsvereinen übernommen werden.

Schatzmeisterin Martina Wiederer gab einen detaillierten Einblick in die Finanzen des Vereins. Demnach steht er finanziell auf gesunden Füßen. Dies bestätigten auch die Revisoren Detlef Lenhard und Reinhold Wiederer, wobei sie auch die sorgfältige Kassenführung lobten.

Auch Ehrungen standen auf dem Programm. Die zu Ehrenden erschienen aber nicht. Somit entfiel dieser Punkt.

Der Höhepunkt des Abends war ein Vortrag mit Bild und Ton. Dabei ging es um die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage für Privathaushalte. Referent Wolfgang Markert von der Firma „energypoint“ aus Holzhausen erläuterte eine ganze Palette von Möglichkeiten, die derzeit die diversen Anlagen im Zusammenhang mit der dezentralen Energieversorgung bieten. Anschaulich stellte er die Bedingungen, die Kosten und die Effizienz solcher Anlagen gegenüber, so dass sich potenzielle Interessenten ein klares Bild machen konnten.

 

 

 

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