Die Strategie war erfolgreich

10.08.2009

Mainpost 10.08.2009

LINDACH

Die Strategie war erfolgreich

 

Lindach am Wochenende im Weinfestfieber

„Fernab von Hast und Lärm der Straße, winkt Dir in Lindi, hoch überm Maintal, nicht nur die Ruhe der Oase, nein, auch güld'ner Kreuzpfad-Wein im Glase“. Mit diesem Sinnspruch warb der Kreuzpfad-Ort in Anspielung auf das im Rahmen der Eröffnung des neuen Landerlebnisweges für das idyllisch gelegene Dörfchen kreierte Attribut „Verstecktes Paradies“ für sein Jubiläumsweinfest.

Die junge Mannschaft, die für die Organisation des 20. Lindacher Straßenweinfestes verantwortlich zeichnete, setzte vorwiegend auf junges Publikum, was man mit der Verpflichtung der Spitzenband „Die Partyvögel“ als Stimmungsmotor des Weinabends zum Ausdruck bringen wollte. Und wie es sich gezeigt hat, lagen die Verantwortlichen mit ihrer Strategie goldrichtig, denn die Gäste, nicht nur Jungvolk, kamen in Scharen auf den Dorfanger, der „guten Stube“ des Obstbaudorfes zum Feiern, zumal die Konkurrenz in den umliegenden Dörfern, die ebenfalls Wein- und Weinerlebnisfeste im Angebot hatten, nicht unerheblich war.

 

Bürgermeister Horst Herbert begrüßte die Gäste und war von der optimalen Stimmung, die schon vor der offiziellen Eröffnung auf dem Festplatz herrschte, sichtlich angetan.

 

Die örtliche Weinprinzessin Anna I. konnte 20 Kolleginnen und Symbolfiguren des fränkischen „Weinadels“ begrüßen und namentlich vorstellen, die allesamt gut gelaunt und von der Partystimmung angesteckt dem Weinort Lindach die Ehre gaben. Anschließend stellte die Repräsentantin des Kreuzpfadweins das Sortiment der Festweine in wohlgesetzten Worten vor. Sie verglich dabei die Weine mit den Werken der genialen fränkischen beziehungsweise in Franken wirkenden Künstlern wie Balthasar Neumann, Tilman Riemenschneider und Antonio Petrini und anderen. So wie deren einst geschaffene plastische Darstellungen könne man das fertige Produkt, den edlen Wein, aus den duftenden Trauben der Reben gekeltert, vergleichen, der jetzt gülden im Glase funkelt.

 

Anfangs meinte es der Wettergott mit den Lindachern recht gut, dann allerdings weniger, denn in den frühen Nachtstunden setzte leichter Nieselregen ein, was aber der guten Stimmung auf dem Dorfanger wenig anhaben konnte, denn die Leute feierten eben unter den zahlreich aufgestellten Sonnenschirmen, die kurzerhand in Regenschirme umfunktioniert wurden, einfach weiter.

 

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