Drei Spitzenreiter mit 115 km/h

13.01.2007

Mainpost 13.1.2007

 

Drei Spitzenreiter mit 115 km/h

Kolitzheim (BP) Bürgermeister Horst Herbert berichtete in der Gemeinderatssitzung über Verkehrsmessungen in Kolitzheim seit Ende November, wovon nun vier Wochen ausgewertet wurden. Danach waren ortsauswärts in einer Woche durchschnittlich 2425 Fahrzeuge und ortseinwärts 2892, zusammen 5377 Fahrzeuge, unterwegs.

55 Kilometer pro Stunde waren als Grenze angesetzt. Ortsauswärts fuhren 76 Prozent der Fahrer langsamer und ortseinwärts 58 Prozent. Die höchste Geschwindigkeit hatten ortsauswärts ein Fahrzeug mit knapp 100 Kilometer und einwärts drei Fahrzeuge mit über 115 Kilometer pro Stunde. Das gemeindeeigene Gerät soll in allen Ortsteilen aufgestellt werden, beantwortete das Gemeindeoberhaupt eine Frage.

Bei den Feldgeschworenen habe es Veränderungen gegeben, war eine weitere Information des Bürgermeisters. In Kolitzheim habe anstatt Josef Nunn nun sein Sohn Thomas dieses Amt inne und Gerhard Pohly ersetze Valentin Graf als Obmann. In Stammheim sei Gudrun Moller als erste Frau in der Gemeinde neue Siebenerin. In Unterspiesheim übergab Bruno Nöth das Amt des Obmannes an Werner Söllner.

Den Plänen der Regierung für Unterfranken für die Erweiterung des Naturschutzgebietes "Schleifwiesen und Nussloch" bei Lindach stimmten die Gemeinderäte zu. Betroffen davon sind nur öffentliche Grundstücke. Private Grundstücke und die Gemeindeverbindungsstraße nach Öttershausen seien aus dem ursprünglichen Plan herausgenommen, informierte Horst Herbert.

In eigener Sache stimmten die Gemeinderäte zwei Bauanträgen zu. Im Rahmen der Dorferneuerung Kolitzheim befürworteten sie den Bau des Weiherpavillons für die Freizeitanlage an der Wadenbrunner Straße und den Bau der Fahrgastunterstellhalle und Dorfinfohaus am Scheuringsplatz.

Ein Diskussionspunkt war auch der Brand im Lehrerzimmer der Grundschule Herlheim kurz vor Weihnachten. Vor allem durch die starke Rauchentwicklung sei ein Schaden in Höhe von 15 000 Euro entstanden, den die Brandversicherung trägt, informierte der Bürgermeister. Teppichboden, Vorhänge und Decke mussten entsorgt und erneuert werden. Andere Gegenstände und Geräte im Zimmer hatten eine gründliche Reinigung nötig. Zweiter Bürgermeister Rudolf Bender wunderte sich, dass es keinen Rauchmelder gab und meinte, Rauchmelder sollten in Schulen und Kindergärten angebracht werden. Im Gemeindezentrum Unterspiesheim habe es mit diesen Geräten schon große Probleme gegeben, wurde daraufhin als Gegenargument vorgebracht.

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