Durchs Adventsfenster schauen

12.12.2018

Mainpost 12.12.2018

 

Lindach

Durchs Adventsfenster schauen

Um die neue Aktion „Lindacher Adventsfenster“ drehen sich zurzeit viele Dorfgespräche. Aufgrund seiner Idee und seines engagierten Vorgehens konnte der Vorsitzende des Eigenheimervereins Lindach, Martin Schmitt, viele Mitstreiter gewinnen, die ihm helfen, diese Aktion in die Tat umzusetzen.

„Lindacher Adventsfenster“ – um was geht es hier? Die Aktion will die Leute im Dorf näher zusammenzubringen, um so das Gemeinschaftsgefühl und damit den Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft weiter zu stärken und auszubauen. In die Tat umgesetzt wird die Aktion durch verschiedene Familien, Familienverbände, örtliche Organisationen wie Sängerchor, Pfarrgemeinderat, Feuerwehr, Sport- und Eigenheimerverein.

Sie alle laden die gesamte Ortsbevölkerung zu sich nach Hause oder in ein öffentliches Gebäude ein. Die einzelnen Veranstaltungen verteilen sich über 16 Abende. Gefeiert wird da beispielsweise in einem Hof, in einer Garage, in einer Scheune, im Rathaus, in der Kapelle oder gar in der Kirche. Die Gastgeber bieten kleine Speisen und Getränke an. Die Gäste bedienen sich und spenden für einen guten Zweck, dieses Jahr zugunsten der Lebenshilfe in Schweinfurt. Meist wird auch ein kleines Programm geboten. Dabei werden besinnliche oder lustige Geschichten vorgetragen oder gemeinsam Advents- und Winterlieder gesungen.

Kurzum, man schaut mal eben bei anderen ganz ungezwungen zum Fenster rein. Weil das nun in der Adventszeit geschieht, schaut man sozusagen durch das Adventsfenster. Die Termine der verschiedenen Adventsfenster erfährt man durch einen Aushang an der Bushaltestelle. Bisher lief diese Aktion mit einer großen Resonanz ab. Am Samstag, 22. Dezember, läuft der letzte Veranstaltungsabend für dieses Jahr.

 

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