Ehrungensreigen im Feuerwehrverein

19.06.2019

Mainpost 19.06.2019

 

Stammheim

Ehrungensreigen im Feuerwehrverein

Im Rahmen des Tags der Feuerwehr in Stammheim nutzen die Vereinsverantwortlichen den festlichen Rahmen, um verdiente Feuerwehrkameraden für ihre langjährige Mitgliedschaft gebührend zu ehren.

Für stolze 60 Jahre Mitgliedschaft nahm Albin Moller die Ehren des Vereins entgegen. Von 1959 bis 1995 hat er aktiven Feuerwehrdienst geleistet, auch im Verein war er im Festausschuss sowie als Kassenrevisor engagiert. 1994 wurde er zum Ehrenlöschmeister ernannt, wie Vereinsvorstand Frank Flederer bei der Übergabe der Urkunde, der Anstecknadel und eines Weinpräsentes berichtete.

Weiterhin konnte die Feuerwehrführung Albert Wirsching für 50 Jahre Mitgliedschaft ehren. Bis vor drei Jahren leistete der rührige Feuerwehrmann, der 1959 in die Wehr eingetreten war, noch aktiven Dienst. Als mehrmals gewählter Vertrauensmann genoss er im Verein hohes Ansehen, ebenso ist er bereits seit 1994 Fahnenträger.

40 Jahre im Verein ist auch Winfried Seißinger, der im April bereits mit der bayerischen Dienstauszeichnung für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt wurde. "Wenn ich alles aufzählen wollte, was er schon für die Feuerwehr gemacht hat, müssten wir den Tag der Feuerwehr um einen weiteren verlängern", sagte Feuerwehrvorstand Flederer mit einem Lächeln bei der Ehrung. Kommandant (1994 bis 2000), Kreisbrandmeister (1996 bis 2008), Kreisjugendwart (2009 bis 2011), um nur die wichtigsten Aufgaben aufzuzählen, war Seißinger bereits und ist heute noch Gruppenführer in der örtlichen Wehr.

Ebenfalls für 40 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein wurde Peter Fischer geehrt, ebenso wie Matthias P. für 25 Jahre.

Bürgermeister Horst Herbert machte in seiner kurzen Ansprache der gesamten Wehr ein großes Kompliment: Er sei froh, eine so schlagkräftige Truppe in Stammheim vorzufinden. Er dankte allen, die Feuerwehrdienst leisten und im Hinblick auf die Geehrten besonders für deren in der Vergangenheit geleisteten Dienste. Ebenso hob er hervor, dass in Stammheim die Feuerwehrleute "auch weiterdenken". So hätte Kommandant Christian Hogen sich intensiv damit beschäftigt, wie Einsätze bei größeren Schadensereignisse besser koordiniert und priorisiert werden können, und er habe die Ergebnisse in einem Handbuch niedergeschrieben, wofür er dem Kommandanten bei der Gelegenheit Dank und Anerkennung aussprach.

Hier in Stammheim zeige sich, dass die Feuerwehr-Familie zusammenhalte, lobte Kreisbrandrat Holger Strunk die Wehr in seinem Grußwort.

Nach den Ehrungen folgte eine Vorführung, bei der alle Anwesenden von Kommandant Hogan zum Mitmachen animiert wurden, um so neue Mitglieder für die Wehr zu begeistern. Verschiedene Stationen waren aufgebaut, an denen Funktionsweisen der Gerätschaften näher erläutert wurden. Die Möglichkeit, selbst die Geräte einmal unter Anleitung zu bedienen, wurde vielfach wahrgenommen. Löschübungen standen ebenfalls für alle Interessierten auf dem Programm.

Der Tag der Feuerwehr begann bereits am Mittag. Aus der Feldküche des Roten Kreuzes gab es ein reichliches Mittagessen, ehe bei Kaffee und Kuchen für die Erwachsenen eine Spielstraße inklusive Hüpfburg für reichlich Kurzweil bei den kleinsten Gästen sorgte. Dank des Einsatzes zahlreicher fleißiger Helfer war für das leibliche Wohl den gesamten Tag über bestens gesorgt.

 

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