Eigenheimer besuchen Krippenausstellung in Bamberg

15.12.2015

Mainpost 15.12.2015

GERNACH

Eigenheimer besuchen Krippenausstellung in Bamberg

Mit vier Privatautos machte sich eine Gruppe interessierter Eigenheimer aus Gernach auf den Weg nach Bamberg, um die dortige Krippenausstellung zu besuchen. Vorsitzender Roland Pohli hatte Fahrt und Führung organisiert.

Schon nach dem Ersten Weltkrieg gab es Krippenbauer in Bamberg, erfuhren die Teilnehmer vom Führer. Nach dem Zweiten Weltkrieg seien weitere aus früher ostdeutschen Gebieten dazugekommen. Die Idee der Krippe stammt von Franz von Assissi: er stellte lebende Menschen als Krippenfiguren auf. Später wurden dann Figuren verwendet. Allmählich wurden Krippen auch jenseits der Alpen populär. Unter Napoleon wurden sie aber verboten. Damals wurden viele alte Krippen zerstört.

Im Dom wurde der Weihnachtsaltar von Veit Stoß besichtigt. Im Diözesanmuseum konnten die Gernacher eine ganze Reihe sehr verschiedener Krippen und Jesusfiguren sehen. So wurde deutlich, wie vielfältig Maria und Jesus verehrt werden. In der Matern-Kapelle hat der Verein Bamberger Krippenfreunde Krippen aus aller Welt zusammengetragen. Die Krippe in der Karmelitenkirche zeigt in moderner Form Szenen aus dem Leben Jesu, so zum Beispiel, wie er als Zwölfjähriger im Tempel lehrt.

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