„Eine tolle Gemeinschaftsleistung“

04.07.2019

Mainpost  04.07.2019

Stammheim

„Eine tolle Gemeinschaftsleistung“

Wo viel geleistet wird, herrscht zumeist auch ein großer Platzbedarf. Gleich mehrere Organisationen nutzen die Raiffeisenhalle in Stammheim in der St.-Florian-Straße. Das gesamte Gebäude steht zwar im Eigentum der Gemeinde – langfristig erbbauberechtigt ist dagegen die Raiffeisenbank Volkacher Mainschleife – Wiesentheid. Über die Lagerflächen im rückwärtigen Bereich besteht daher zwischen den Parteien ein Mietverhältnis. Die Gemeinde vermietet die Flächen wiederum an den Winzerverein unter, welcher seinerseits auch mit dem Roten Kreuz einen Untermietvertrag geschlossen hat.  

Nachdem ein Feuerwehrbedarfsplan erheblichen Platzbedarf der Feuerwehr Stammheim aufgezeigt hatte, mussten viele Fahrzeuge und Gerätschaften des Roten Kreuzes vor zwei Jahren kurzfristig ausgelagert werden. Hier hatte sich der Winzerverein damals spontan bereit erklärt diese aufzunehmen.

Da sich die vorhandene Fläche nun mal nicht so einfach vergrößern lässt, kam die Idee auf, ein neues zweites Tor einzubauen, um den vorhandenen Platz besser nutzen zu können, was schließlich vereinsübergreifend realisiert wurde. Die Hälfte der Gesamtkosten in Höhe von circa 7000 Euro steuerte die Gemeinde bei. Ebenfalls erhielten die Vereine von der Raiffeisenbank Volkacher Mainschleife – Wiesentheid finanzielle Unterstützung. Den Rest brachte der Winzerverein auf.

Mit der Zwei-Tor-Lösung kann die Halle nun perfekt abgetrennt und separat genutzt werden. Für die Lagerung einiger Kleingeräte ist der Winzerverein zudem in eine private Halle ausgewichen. Zusätzlich gab der Winzerverein einen Teil der Halle frei, um weiteren Platz für die Bereitschaft des Roten Kreuzes zu schaffen.

Als eine "tolle Gemeinschaftsleistung" bezeichnete Bürgermeister Horst Herbert die neu geschaffene Nutzungsmöglichkeit der Halle. Mit dem Einbau des neuen Tores konnte eine hervorragende Lösung gefunden werden, so Herbert. Hierin spiegele sich auch der starke Zusammenhalt innerhalb der Ortsgemeinschaft wider, fügte er an und dankte den Verantwortlichen für ihren konstruktiven Einsatz.

Der Vorstand des Feuerwehrvereins Frank Flederer bedankte sich bei allen, insbesondere bei den vielen fleißigen Helfern, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. Besonders habe Roland Moller, der in allen beteiligten Vereinen und Organisationen aktiv ist, immer "alle Fäden zusammengeführt und das Thema vorangebracht", betonte er.

 

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