Ereignisreiches Jubiläumsjahr für den „Verein der tatkräftigen Hilfe“

30.03.2015

Mainpost, 30.03.2015

 

UNTER-/OBERSPIESHEIM
Ereignisreiches Jubiläumsjahr für den „Verein der tatkräftigen Hilfe“

Siedler- und Eigenheimerbund ehrt treue Mitglieder – Schöne Erinnerungen an die 50-Jahr-Feier

164 Mitglieder zählt der Siedler- und Eigenheimerbund Unter- und Oberspiesheim zurzeit. 2014 feierte er 50-jähriges Bestehen und konnte nun bei der Jahreshauptversammlung im DJK-Sportheim Unterspiesheim erneut treue Mitglieder ehren.

Zweiter Bürgermeister Martin Mack überbrachte Grüße und Dank der Gemeinde für alles, was der Verein in den 50 Jahren seines Bestehens für die Dorfgemeinschaft geleistet habe: „Der Siedler- und Eigenheimerbund ist kein Debattierclub, sondern ein Verein der tatkräftigen Hilfe.“ Dieser Einsatz zeige sich zum Beispiel durch die Übernahme der Patenschaft für die Bäume am Kreisverkehr.

In seinem Bericht über das vergangene Vereinsjahr stellte Vorstandsmitglied Siegfried Wieland das Frühlingsfest mit 50-Jahr-Feier und Mitgliederehrungen in den Mittelpunkt: Es sei – dank vieler fleißiger Helfer – ein schönes Fest gewesen.

Wieland erinnerte in seinem Rückblick an die von Schriftführer Edwin Then organisierte Fahrt zur Landesgartenschau nach Deggendorf, das Brunnenfest (bei dem man sich beim Auf- und Abbau sowie im Getränkestand beteiligt habe), die Winterwanderung, den Schnittkurs (mit Gottfried Röll von der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau aus Veitshöchheim) und den Faschingszug, für den man – wie immer zusammen mit der Soldatenkameradschaft – einen Faschingswagen gebaut hatte.

In diesem Jahr werde man laut Wieland wieder beim Brunnenfest mithelfen, das zum ersten Mal am „Platz der Generationen“ stattfinden soll. Ein Besuch der Landesgartenschau (diesmal in Alzenau) sei ebenfalls geplant.

Dank galt den Gerätewarten Konrad Werner und Josef Seufert für ihren Einsatz, sowie Günter Wiehl, Kurt Greß und Werner Konrad, die für den Holzlagerplatz die Aufsicht übernommen haben, sowie den Austrägern der Siedlerzeitschrift, Edwin Then und Herbert Brand. Günter Wiehl bedankte sich bei Bürgermeister Mack, dass der Weg zum Holzlegeplatz – wie bei der Versammlung 2014 angeregt – geschottert worden sei.

Nach der Ehrung der verdienten und treuen Mitglieder informierte Georg Grembler, Mitglied im Landesvorstand des Eigenheimerverbandes, über die Haltung des Verbands zur Straßenausbaubeitragssatzung und die Gründe, warum man für deren Abschaffung sei.

Er appellierte an die Mitglieder, die Petition zu unterzeichnen, die der Eigenheimerverband zusammen mit dem Verband Wohneigentum im Internet eingestellt habe: Bis zum 13. Mai müssten 36 000 Unterschriften zusammenkommen.

Bürgermeister Martin Mack erläuterte zu diesem Thema, dass man Erschließungskosten von den Beiträgen zum Straßenausbau unterscheiden müsse. Im Augenblick habe die Kommune keine andere Möglichkeit, als beim Ausbau von gemeindlich zu unterhaltenden Straßen die Anlieger zur Kasse zu bitten, da man sonst keine Zuschüsse bekomme. Ausbesserungsarbeiten an den Straßen würden im Übrigen nicht umgelegt.

Mack schätzt, dass die Grundsteuer erheblich erhöht werden müsste, wenn das Gesetz in der vom Eigenheimerverband Bayern gewünschten Weise geändert würde. Er sieht die Gefahr, dass dann der Druck noch stärker würde, die Straße vor dem eigenen Haus erneuert haben zu wollen.

Die geehrten Mitglieder sind:

25 Jahre: Kilian Berchold, Reinhard Kraus, Roland Richter, Heinz Zehe, Winfried Drescher, Rudolf Ebner und Hans Werner;

50 Jahre: Heinz Dittrich, Olga Sperling, Hans Höfer und Renate Pauli.

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