Erhalt des Bildstocks Stück näher

21.12.2005

Lindach 21.12.2005

 

Erhalt des Bildstocks Stück näher

 

Lindach (KA) Der Kulturverein Lindach lud die Bevölkerung des Obstbaudorfes zu seinem 4. Konzert in die schmucke Dorfkirche ein. Erfreut brachte Vorsitzender Kurt Albert in seiner Begrüßungsansprache zum Ausdruck, dass der Einladung so viele Besucher wie noch nie gefolgt waren. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz besetzt. Bei den Akteuren bedankte er sich für ihr uneigennütziges Engagement und stellte klar, dass sie die Kulturträger des Ortes seien, die durch ihr Mitwirken für eine Dorfkultur mit bedeutender Außenwirkung sorgten. Stolz bemerkte Albert , dass dieses Kirchenkonzert ausschließlich von einheimischen Musikern, Sängern und Darstellern getragen werde, was bei einem 500-Seelen-Ort erstaunlich und auch vorbildhaft sei.

Die zahlreichen Besucher spendeten 600 Euro, die der Kulturverein für die Restaurierung einer so genannten Altarmarter aus dem Jahre 1856 verwenden will, die als Bildmotive die Heilige Familie, die Vierzehn Nothelfer und das Blutwunder von Walldürn zeigt. Für die Restaurierung haben sich schon insgesamt etwa 2 200 Euro auf dem Treuhandkonto angesammelt.

Am Kirchenkonzert wirkten die beiden Organisten der Pfarrgemeinde , Markus Dotzel und Anita Niedermeyer, sowie vom Kulturverein eine Kindergruppe unter Leitung von Karin Stolper, die Blaskapelle unter Leitung von Walter Strauß und der gemischte Chor unter Leitung von Carmen Kuhn mit. Anita Niedermeyer interpretierte Antonio Vivaldis "Winter" aus "Die vier Jahreszeiten" und den Choral "O du fröhliche" an der Orgel. Die Kindergruppe war mit bekannten Kinder-Weihnachtsliedern wie "Ihr Kinderlein kommet" zu hören. Außerdem bot Jana Bauer aus der 3. Klasse die Legende vom Heiligen Nikolaus. Weitere Kinder im Grundschulalter zeigten das szenische Spiel "Sag mir, wo ist Bethlehem" - ein Hirtenspiel mit originellen Kostümen und bei Lagerfeueratmosphäre. Markus Dotzel war an der Orgel mit einer Fughette in C-Dur und einem Präludium in C-Dur von Johann Sebastian Bach zu hören.

Den gemischten Chor hörte man mit der Kantate "Öffnet die Tore", begleitet von der Blaskapelle und mit verbindenden besinnlichen Texten, vorgetragen von Kurt Albert. Außerdem trug der Klangkörper die Volksweisen "Leise rieselt der Schnee", "The first Nowell" und "Maria durch ein Dornwald ging" vor. Die Blaskapelle brachte alpenländische Weisen wie "Ich wachte im Tal" und "Hört ihr Hirten" zu Gehör. Zwei Ensembles der Blaskapelle waren mit "Gegrüßet sei Maria" und einem "Menuett" und "Hirtenweisen" und der Volksweise "Weihnacht, wie bist du schön" am Programm beteiligt.

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