Es geht hinauf zum Heiligenberg

26.05.2015

Mainpost, 26.05.2015

 

ZEILITZHEIM
Es geht hinauf zum Heiligenberg

26. fränkisch-historische Weinbergwanderung in Zeilitzheim

Ideale äußere Bedingungen fanden Wander- und Weinfreunde am Pfingstsonntag bei der traditionellen fränkisch-historischen Weinbergwanderung in Zeilitzheim vor. Einerseits hatten die Verantwortlichen der Festgemeinschaft, bestehend aus örtlichem Weinbauverein und Feuerwehr, alles akribisch vorbereitet, um die Wanderung in allen Belangen zum Genuss werden zu lassen. Andererseits spielte auch das Wetter mit: Angenehme 21 Grad und ein Wechselspiel von Sonne und Wolken ließen für die Wanderer die Weine vom Heiligenberg besonders zum Genuss werden.

Die etwa acht Kilometer lange Route war präpariert und aufgemöbelt. Helfer hatten fränkische Schmankerl zubereitet, mit denen sich die Besucher auf dem Weg vom Volkach-Tal an den Weinbergen vorbei hinauf zum Heiligenberg stärkten.

Solidarisch zeigten sich die Zeilitzheimer mit ihren Gemeindenachbarn aus Stammheim. „Wir sind bunt“ war in farbenfrohen knalligen Lettern auf dem Dach der „Wengertshütte“ hoch oben auf dem Heiligenberg zu lesen. Ebenso waren entlang der Wanderstrecke bunte Luftballons aufgehängt, welche der zeitgleich stattfindenden Veranstaltung der Kirchen sowie der Gemeinschaft „Stammheim ist bunt“ (wir berichteten) symbolische Unterstützung zukommen ließen.

Zum frühen Abend hin, als sich viele Gäste schon im „grünen Paradies“ unter den Kastanienbäumen neben dem Feuerwehrhaus niedergelassen hatten, begrüßte Georg Krauß, Vorsitzender des Weinbauvereins, zusammen mit der örtlichen Weinprinzessin Sophia Krauß die Besucher. Im Anschluss zog sie mit Unterstützung ihrer Lindacher Amtskollegin Franziska Seger die Gewinner des historischen Quiz', das es auf der Wanderroute mithilfe der Info-Tafeln wieder zu lösen galt.

Hilmar Spiegel vom Historischen Arbeitskreis hatte wieder für Kinder und Erwachsene interessante Fragen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad rund um die Zeilitzheimer Ortsgeschichte entworfen. Beispielsweise war beim Erwachsenenquiz das Jahr gesucht, in dem die Quelle an der Lohmühle wiederentdeckt wurde. 1989 lautete hier die richtige Antwort.

Hernach schloss sich noch ein fränkischer Weinabend in gemütlicher Atmosphäre am Festplatz am Gänsewasen an.

Dominik Dorsch

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