Familie Treutlein restauriert Friedhofstor

13.04.2016

Mainpost 13.04.2016

GERNACH

Familie Treutlein restauriert Friedhofstor

Die neuen Pfosten für das Friedhofstor in Gernach standen schon eine ganze Weile – jetzt ist auch das Friedhofstor restauriert und angebracht.

Dass das Friedhofstor erneuert werden musste, war schon lange klar. Das Tor hatte Rost angesetzt, war unansehnlich geworden. Die Pfosten hatten Risse bekommen, sodass eine Reparatur unumgänglich war.

Der Tod ihres Vaters Alois im Juli 2014 war für die Geschwister Treutlein Anlass, der Gemeinde anzubieten, dass sie die Kosten für die Renovierung des Tores übernehmen würden. Ihr Vater hatte nämlich das Tor, das jetzt in die Jahre gekommen ist, einst entworfen und angefertigt.

Die Neigung der Streben im Tor ist der Neigung des Daches des Leichenhauses angeglichen, die Symbole am Tor zeigen die Waage als Symbol für das letzte Gericht, das nach christlichem Glauben alle erwartet, und das Kreuz, das Zeichen der Erlösung, an die die Christen glauben. Die Gemeinde hatte die beiden Pfosten aus Muschelkalk übernommen, die Firma Werner Treutlein besorgte die Restaurierung und brachte das Tor an.

Werner Treutlein hatte die Firma von seinem Vater übernommen. Die Kunst des Schmiedens hat er einst von seinem Vater gelernt, und er beherrscht das Handwerk noch immer, auch wenn er eine Auto-Reparaturwerkstatt betreibt. So ist dieses Projekt Friedhofstor ein gelungenes Projekt einer Partnerschaft der öffentlichen Hand mit Privatleuten.

 

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