Feuer in einem Batterie-Container

04.08.2018

Mainpost, 04.08.2018

KOLITZHEIM

Feuer in einem Batterie-Container

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am Donnerstagvormittag um 11.43 Uhr von der Integrierten Leitstelle Schweinfurt nach Kolitzheim beordert. Dort war auf dem Firmengelände von Belectric in einem Batteriecontainer ein Feuer ausgebrochen. Die bleisäurehaltigen Akkumulatoren in dem 40-Fuß-Container dienen als Pufferspeicher, um die Stromspannung aus den Photovoltaikanlagen stabil zu halten und etwaige Netzschwankungen auszugleichen.

Umliegende Feuerwehren waren rasch mit einem massiven Kräfteaufgebot vor Ort. Mitarbeiter der Firma hatten da bereits mit dem Löschen begonnen. Mit CO2-Löschern konnten die Flammen schnell eingedämmt und die Akkumulatoren damit abgekühlt werden. Ein Großteil der Einsatzkräfte konnte zeitnah wieder abrücken.

Keine Schadstoffe

Eine Luftmessung der Feuerwehr ergab, dass keinerlei Gefahrstoffe ausgetreten sind. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit bestanden, heißt es in einer Mitteilung von Schichtführer Thomas Bödigheimer aus der Integrierten Leitstelle.

Die Brandursache ist noch ungeklärt. Hinweise auf Fremdverschulden lägen aber nicht vor, teilte Margit Endreß, die Leiterin der Polizeiinspektion Gerolzhofen, mit. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 50 000 Euro.

Zahlreiche Einsatzkräfte

Weil es sich bei Batterien um Chemikalien und damit um Gefahrgut handelt, schickte die Leitstelle ein großes Portfolio an Einsatzkräften. Alarmiert wurden die Feuerwehren aus Unterspiesheim, Kolitzheim, Zeilitzheim, Gerolzhofen und Volkach; zudem die Fahrzeuge des Gefahrgutzugs des Landkreises Schweinfurt (aus Bergrheinfeld, Geldersheim und Werneck) mit dem ABC-Fachberater, Unterstützungseinheiten für den örtlichen Einsatzleiter und die Fachberater des Technischen Hilfswerks aus Gerolzhofen und Schweinfurt mit insgesamt rund 70 Mann.

Seitens des Rettungsdienstes waren drei Rettungswagen und die Schnelleinsatzgruppe „Gefährliche Stoffe und Güter“ aus Haßfurt mit insgesamt 16 Mann vor Ort. Die Leitstelle wurde zur Steuerung des Großeinsatzes kurzfristig durch die Inhouse-Bereitschaft und mit Mitarbeitern der Verwaltung personell aufgestockt.

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