"Frieden braucht Vielfalt"

21.12.2018

Mainpost 21.12.2018

Gernach

"Frieden braucht Vielfalt"

"Frieden braucht Vielfalt - zusammen für eine tolerante Gesellschaft" - unter diesem Motto stand in diesem Jahr die Aktion "Licht aus Bethlehem. Es wird in jedem Jahr von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und dann in alle Orte Österreichs und die meisten europäischen Länder gesandt. Die Idee des Friedenslichtes entstand 1986 beim Österreichischen Rundfunk, seit 1993, also seit 25 Jahren wird das Friedenslicht auch nach Deutschland gebracht.

Wortgottesdienstleiter Wolfgang Lukas holt nun schon seit einigen Jahren das Friedenslicht in Schweinfurt ab, mit einer kleinen Wort-Gottes-Feier, die er leitete, wurde es am Anwesen der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Karin Johe-Nickel begrüßt. Er erinnerte an 1989, als die "Beter in Deutschland, die mit ihren Gebeten,… ihren Aktionen und Kerzen eine friedliche Revolution begannen, die Mauer zum Einsturz brachten." Jesu Licht geht durch die Zeit, "es ist machtlos, aber nicht wirkungslos", so Wolfgang Lukas.

Er lud dazu ein, das Licht in die Familien mitzunehmen, zu den Kranken zu tragen. Es soll ein Zeichen sein gegen Gewalt und Fremdenhass, eine Ermutigung, aufeinander zuzugehen. Mit dem gemeinsam gesprochenen Gebet des Herrn und der Weitergabe des Friedensgrußes untereinander endete die liturgische Feier. Bei Glühwein und heißen Würstchen, zu denen Karin Johe-Nickel herzlich einlud, blieb man noch eine Weile beieinander in Gespräch und Austausch.

 

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