FTTH-Glasfaser-Anbindung für das Rathaus

14.09.2020

Mainpost 12.09.2020

Kolitzheim

FTTH-Glasfaser-Anbindung für das Rathaus

Im Rathaus der Gemeinde Kolitzheim ist die Internetversorgung über das klassische Kupferkabel bald Geschichte, heißt es in einer Pressemitteilung. Um die Infrastruktur für die aufkommenden großen Datenmengen jetzt schon zu schaffen, wird das Verwaltungsgebäude mit einem Glasfaser-Anschluss ausgestattet. Der Ausbaustandard FTTH (Fibre to the Home, deutsch: Glasfaser bis in die Wohnung) sieht vor, dass das Glasfaserkabel in den Räumlichkeiten des Kunden endet. So kann eine hohe Bandbreite erreicht werden.

Bürgermeister Horst Herbert bezeichnet die Anbindung aller Anwesen in der Gemeinde mit Glasfasertechnologie als "Generationenaufgabe". Deshalb komme einem zukunftsfähigen Breitbandnetz in unserer vernetzten und immer digitaler werdenden Gesellschaft große Bedeutung zu. Ziel sei es, die Glasfaserinfrastruktur näher zu den Endkunden und Bürgern zu führen, zukünftig eben bis ins Haus, so Herbert über das bevorstehende "Gigabit-Zeitalter". Damit einher gingen aber überall kostspielige Tiefbaumaßnahmen in den öffentlichen Gehwegen und Straßen.   

In diesem Zusammenhang hob er auch hervor, wie wichtig und richtig sich die Anstrengungen der letzten Jahre in diesem Bereich erwiesen hätten, denn die Übertragungsraten innerhalb der Gemeinde hätten die erforderlichen hohen Anforderungen von Home-Office und -Schooling stets erfüllt. Die Glasfaserleitungen bis zu den Verteilern in allen Ortschaften der Gemeinde ermöglichen derzeit Geschwindigkeiten von 100 bis teils sogar 250 Mbit/s.

Um das Rathaus zu erschließen, muss es mit der Glasfaserhauptstrecke "Herlheimer Weg" verknüpft werden. Dies geschieht durch Anbindung an den dortigen Netzverteiler über die Rathausstraße.

90 Prozent Förderung

Die Gesamtkosten dieser Maßnahme belaufen sich auf rund 40 000 Euro, davon erhält die Gemeinde 90 Prozent vom Freistaat Bayern aus dem Förderprogramm Glasfaseranschlüsse und WLAN für öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser als Zuwendung. Damit wird der Gemeindehaushalt nur mit einem Eigenanteil in Höhe von etwas mehr als 4000 Euro belastet.
Den Auftrag für den Glasfaseranschluss erhielt nach einem Ausschreibungsverfahren die ÜZ Mainfranken, die die Bauarbeiten in Kooperation mit der Firma Weißenseel Erd- und Tiefbau aus Stammheim ausführt. Dieses Projekt ist in der Gemeinde nun das zweite im Rahmen dieser Förderrichtline. Zuvor wurde bereits die Grundschule in Herlheim mit einem solchen Glasfaser-Anschluss ausgestattet.

Innerhalb der nächsten zwei Wochen, während die Tiefbaubauarbeiten noch durchgeführt werden, könne es bei der Zufahrt zum Rathaus zu Behinderungen kommen, teilte Bürgermeister Herbert mit. Die Gemeinde bitte bei den Bürgerinnen und Bürgern insoweit um Verständnis.

 

Mainpost 12.09.2020

Kolitzheim

FTTH-Glasfaser-Anbindung für das Rathaus

Im Rathaus der Gemeinde Kolitzheim ist die Internetversorgung über das klassische Kupferkabel bald Geschichte, heißt es in einer Pressemitteilung. Um die Infrastruktur für die aufkommenden großen Datenmengen jetzt schon zu schaffen, wird das Verwaltungsgebäude mit einem Glasfaser-Anschluss ausgestattet. Der Ausbaustandard FTTH (Fibre to the Home, deutsch: Glasfaser bis in die Wohnung) sieht vor, dass das Glasfaserkabel in den Räumlichkeiten des Kunden endet. So kann eine hohe Bandbreite erreicht werden.

Bürgermeister Horst Herbert bezeichnet die Anbindung aller Anwesen in der Gemeinde mit Glasfasertechnologie als "Generationenaufgabe". Deshalb komme einem zukunftsfähigen Breitbandnetz in unserer vernetzten und immer digitaler werdenden Gesellschaft große Bedeutung zu. Ziel sei es, die Glasfaserinfrastruktur näher zu den Endkunden und Bürgern zu führen, zukünftig eben bis ins Haus, so Herbert über das bevorstehende "Gigabit-Zeitalter". Damit einher gingen aber überall kostspielige Tiefbaumaßnahmen in den öffentlichen Gehwegen und Straßen.   

In diesem Zusammenhang hob er auch hervor, wie wichtig und richtig sich die Anstrengungen der letzten Jahre in diesem Bereich erwiesen hätten, denn die Übertragungsraten innerhalb der Gemeinde hätten die erforderlichen hohen Anforderungen von Home-Office und -Schooling stets erfüllt. Die Glasfaserleitungen bis zu den Verteilern in allen Ortschaften der Gemeinde ermöglichen derzeit Geschwindigkeiten von 100 bis teils sogar 250 Mbit/s.

Um das Rathaus zu erschließen, muss es mit der Glasfaserhauptstrecke "Herlheimer Weg" verknüpft werden. Dies geschieht durch Anbindung an den dortigen Netzverteiler über die Rathausstraße.

90 Prozent Förderung

Die Gesamtkosten dieser Maßnahme belaufen sich auf rund 40 000 Euro, davon erhält die Gemeinde 90 Prozent vom Freistaat Bayern aus dem Förderprogramm Glasfaseranschlüsse und WLAN für öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser als Zuwendung. Damit wird der Gemeindehaushalt nur mit einem Eigenanteil in Höhe von etwas mehr als 4000 Euro belastet.
Den Auftrag für den Glasfaseranschluss erhielt nach einem Ausschreibungsverfahren die ÜZ Mainfranken, die die Bauarbeiten in Kooperation mit der Firma Weißenseel Erd- und Tiefbau aus Stammheim ausführt. Dieses Projekt ist in der Gemeinde nun das zweite im Rahmen dieser Förderrichtline. Zuvor wurde bereits die Grundschule in Herlheim mit einem solchen Glasfaser-Anschluss ausgestattet.

Innerhalb der nächsten zwei Wochen, während die Tiefbaubauarbeiten noch durchgeführt werden, könne es bei der Zufahrt zum Rathaus zu Behinderungen kommen, teilte Bürgermeister Herbert mit. Die Gemeinde bitte bei den Bürgerinnen und Bürgern insoweit um Verständnis.


 

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