Fünf Chöre schlugen Zuhörer in ihren Bann

24.07.2007

Mainpost 24.7.2007

 

LINDACH (KA)

Fünf Chöre schlugen Zuhörer in ihren Bann

 

Der Kulturverein Lindach lud die Bevölkerung des Kreuzpfadortes zum ersten Serenadenabend auf den Dorfplatz ein. Trotz unsicherer Wetterlage waren alle verfügbaren Plätze von den zahlreich erschienenen Besuchern besetzt.

 

Vorsitzender Kurt Albert führte durch das bunte Programm und unterhielt die Zuhörer mit lustigen Mundartgedichten. Den Auftakt gestaltete die Blaskapelle unter der Leitung von Walter Strauß mit der Melodie des Gefangenenchors aus der Verdi-Oper „Nabucco“. Der gemischte Chor des Gastgebers unter der Leitung von Carmen Kuhn präsentierte „Auf Freunde, lasst uns singen“, „Fröhlich klingen unsere Lieder“, „Ein Loblied auf den Frankenwein“, „Südliche Sommernacht“ und das „Weinlied“ aus der Feder von Gustav Gunsenheimer.

Danach kam der gemischte Chor des Gesangvereins Herlheim unter der Leitung von Norbert Kraus mit folgenden Melodien: „Totus floreo“, einer Arie aus der Oper Carmina Burana aus der Feder des Altmeisters Carl Orff. Dann hörte das Publikum die Melodie „All mein Gedank ich hab“ aus dem Lochumer Liederbuch und dem Irisch-Folk „Sallys Garden“. Zwischendurch unterhielt die Blaskapelle des Kulturvereins Lindach, ehe dann der Chor der Landfrauen aus dem Landkreis Schweinfurt unter der Leitung von Claudia Büschel aus Unterspiesheim folgende Lieder zur Aufführung brachte: „Ja, das Singen verschönt unser Leben“, Nimm dir Zeit“, „Grüne Wälder“ und „Sonntag in Franken“.

Der gemischte Chor aus Stammheim trat unter der Leiterin Evi Ullrich auf und präsentierte den Kanon „Der Hahn ist tot“, anschließend die Weisen „Zauber der Musik“, „Serenata moya“ , „Tiritomba“ und den Swing „E-di-du“ von Albin Freibott.

Den Schlussteil der Chorauftritte bestritt der Projektchor Hirschfeld-Lindach, ebenfalls unter der Leitung von Carmen Kuhn, mit einer Persiflage an Wolfgang Amadeus Mozart mit dem Titel „Unsere kleine Nachtmusik“. Fortgesetzt wurde der Part mit den Melodien „Heimweh“, „Der Mond hält seine Wacht“ und „Abend wird es wieder“.

Zieht man noch die eindrucksvolle Tisch- und Bühnendekoration, für die Mina Dusel verantwortlich zeichnete, in Betracht, so kann man die erste Serenade, die der kleine Ort Lindach organisiert hat, als gelungen und sehr stilvoll bezeichnen.

 

 

 

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