Geld hilft den kranken Kindern

17.05.2006

Mainpost 17.5.2006

 

Geld hilft den kranken Kindern

 

unterspiesheim (ES) Der Erlös aus dem Fastenessen der Pfarrgemeinden Unterspiesheim, Oberspiesheim, Gernach wird schon seit Jahren einem guten Zweck zugewandt. In diesem Jahr hatte man sich entschieden, die Würzburger Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder zu unterstützen.

Zur Übergabe des Schecks in Höhe von 820 Euro hatten sich Pfarrer Georg Hartmann, Elisabeth Nöth und der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Unterspiesheim-Oberspiesheim-Gernach, Matthias Rupsch, nach Würzburg aufgemacht. Monika Demmich von der Initiative empfing die Delegation in einer der Wohnungen des Vereines, die den Eltern erkrankter Kinder zur Verfügung stehen und berichtete von der Arbeit des Vereines.

"Nachdem wir wussten, das sich die Kosten der Initiative auf monatlich rund 40 000 Euro belaufen, kam uns unser Scheck doch ein wenig zu klein vor," so Matthias Rupsch nach dem Gespräch mit Monika Demmich. "Der Verein freut sich über jeden Euro, denn auch kleine Spenden helfen weiter," sagte Demmich. Acuh die Gabe von Yvonne und Fabian Rupsch, eine große Kiste mit Legosteinen, wurde begeistert angenommen.

Den Vereins Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V. gibt es seit 1984. Der Elternverein ist Sprachrohr der betroffenen Kinder und deren Eltern, er entlastet und unterstützt diese Familien. So wurde auch durch Unterstützung des Vereins die Kinderstation "Regenbogen" kinderfreundlich umgestaltet. Zurzeit betreuen eine Seelsorgerin, eine Erzieherin und ein Sozialpädagoge die Kinderkrebsstation "Regenbogen" an der Universitätsklinik Würzburg. Die Einnahmen aus Spenden und Beiträgen werden für die Ausstattung der Station sowie für die Forschungsförderung verwendet. Vier Wohnungen in unmittelbarer Nähe der Kinderklinik sowie eine Wohnung in Gerbrunn bieten Eltern kostenlose Übernachtung und einen kompletten Haushalt. Eine Ferienwohnung im Allgäu soll in den Therapiepausen zur Erholung beitragen.

Mit Hilfe der Spenden wird die Ausstattung des Spielzimmers der Station Regenbogen erweitert, bei Bedarf wird die technische Ausrüstung ergänzt. Die teilstationäre Behandlung in der Tagesklinik sowie ein Teil des Personals werden auf diese Weise finanziert. Eine einmalige Unterstützung erhalten Familien, die durch die Krankheit des Kindes in finanzielle Not geraten. Eine Hirntumorstudie zur Verbesserung der Überlebensrate erkrankter Kinder (unter Federführung Uni-Klinik Würzburg) wird teilweise mitfinanziert.

Als Ergänzung zu den bisher üblichen Therapien (Onkologie und Neurochirurgie) ist für Würzburg ein Stammzellen-Therapiezentrum geplant. Auch dieses Vorhaben unterstützt der Verein.

Zu den News