Gerade junge Eltern sind willkommen

18.02.2016

Mainpost 18.02.2016

GERNACH

Gerade junge Eltern sind willkommen


Der Johannisverein bestätigte bei der Jahreshauptversammlung die Vorstandschaft im Amt. So bleibt Erhard Scholl Vorsitzender. Ihn vertritt Heiko Berchtold. Pfarrer Thomas Amrehn gehört als „geborenes Mitglied“ dem Vorstand an. Die Kasse verwaltet weiter Helga Eck, Schriftführerin bleibt Theresia Back. Die Kasse prüfen Alban Weilhöfer und Thomas Eberlein.
Der Vorsitzende berichtete, dass für jedes Kindergartenkind, das einen Kindergarten besucht und dessen Eltern Mitglied im Johannisverein sind, ein pauschaler Fahrtkostenzuschuss von 150 Euro gezahlt wird. Er bedauert, dass der Gemeinderat sich nicht dazu durchringen konnte, einen Zuschuss für die Fahrtkosten zu den benachbarten Kindergärten zu gewähren, obwohl diese pro Jahr bei mehr als 1000 Euro lägen.
Die Versammlung beschloss auf Antrag von Alban Weilhöfer, dass die Trinkgelder, die beim Sportheimdienst eingenommen werden, unter den Personen, die den Sportheimdienst für den Johannisverein übernehmen aufgeteilt werden, und nicht, wie bisher in die Kasse des Johannisvereins wandern. Dadurch soll ein kleiner Anreiz geschaffen werden, einen solchen Dienst zu übernehmen. Wichtiger sei jedoch, darauf wies Jürgen Friedrich hin, dass die Übernahme des Sportheimdienstes ein Beitrag für die Gemeinschaft des Dorfes sei.
Elke Dressel, Vorsitzende von KOMM-IN, bedankte sich beim Johannisverein für die Bezuschussung der Freizeitmaßnahme. Da an dieser Freizeit auch Menschen mit Behinderung teilnehmen, lägen die Kosten natürlich höher, weil mehr Betreuer nötig seien und die Zuschüsse von Jugendamt und Kommune nicht ausreichten, die Kosten zu decken.

Auch wenn es in Gernach keinen Kindergarten mehr gebe, bleibe es Aufgabe des Johannisvereins, für die Belange der Familien und Kinder und der der Senioren einzutreten, stellte Erhard Scholl fest. Wünschenswert sei, dass sich gerade die Eltern mit Kindern im Kindergarten, auch wenn gerade in dieser Zeit viele Anforderungen zu bewältigen seien, im Johannisverein engagierten.

 

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