Gernacher Feuerwehr kann stolz auf ihren Nachwuchs sein

08.03.2007

Mainpost 8.3.2007

 

Gernacher Feuerwehr kann stolz auf ihren Nachwuchs sein

 

GERNACH (ES) Fülle von Ereignissen und Terminen im abgelaufenen Jahr

Recht zahlreich waren die Mitglieder der Feuerwehr und des Feuerwehrvereins zur Jahreshauptversammlung erschienen. Es gab eine Fülle von Ereignissen und Terminen, über die Vorsitzender Wolfgang Friedrich und Kommandant Jürgen Friedrich berichten konnten.

3. Bürgermeister Martin Mack, der die Grüße der Gemeinde überbrachte, freute sich, dass so viele Jugendliche nicht nur bei der Jahreshauptversammlung anwesend waren, sondern auch aktiv in der Feuerwehr mitmachen. Dies sei besonders in Zeiten, da es viele verlockende Freizeitmöglichkeiten gäbe, besonders anerkennenswert.

Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm sprach den Feuerwehrleuten seine Anerkennung aus, dass sie in jeder Situation, bei Wind und Wetter, zum Einsatz bereit seien. Schemm dankte der Gemeinde für die Unterstützung der Feuerwehr: Die Bereitstellung der Feuerwehr sei zwar eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Aber in der Gemeinde Kolitzheim werde diese Aufgabe mit Herz und aus Überzeugung erfüllt, bescheinigte er.

Vorsitzender Wolfgang Friedrich ging in seinem Bericht auf die Diskussion in der Bürgerversammlung über den Oberflurhydranten in der neuen Siedlung ein. Er habe sich den Hydranten und die Warnbaken noch einmal angeschaut und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass dort die Schläuche ohne Probleme angeschlossen werden könnten. Auch stelle die Platzierung des Hydranten keine Unfallgefahr für die Feuerwehrleute dar.

Schriftführer Frank Mauder verlas den Bericht der letzten Jahreshauptversammlung, Kassier Elmar Werner erstattete den Kassenbericht. Kassenprüfer Roland Back bestätigte einwandfreie Kassenführung.

Kommandant Jürgen Friedrich machte in seinem Jahresbericht deutlich, dass der Gernacher Feuerwehr-Terminkalender gut gefüllt war mit Kommandantenversammlungen, Übungen, Schulungen, Vorstandssitzungen, Einsätzen, erfreulicherweise nur bei vergleichsweise glimpflichen Anlässen. Truppmannausbildung, Atemschutzausbildung, der Besuch des TÜV im Feuerwehrhaus waren weitere Stichpunkte, die er nannte.

Die Terminierung des Ehrenabends für verdiente Feuerwehrleute, die Ankündigung, dass die Truppmann-Ausbildung am kommenden Samstag mit der Prüfung ende, und die Terminierung der Leistungsprüfung für den Herbst waren weitere Themen und Informationen im Diskussionsteil der Versammlung. Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm informierte über die Veränderungen in der Leistungsprüfung und bot sich als Ansprechpartner an.

Jürgen Friedrich wies noch auf die Truppführerausbildung hin, die im Herbst in Niederwerrn beginne. Auch werde wieder eine Überprüfung der Feuerlöscher angeboten, ebenso sei ein Erste-Hilfe-Kurs im Frühjahr geplant, an dem auch Nicht-Feuerwehrleute teilnehmen können. Mit einem Tag für die Jugend wolle man versuchen, wieder Jugendliche für den aktiven Dienst in der Feuerwehr anzusprechen.

Inwieweit die Kurse, die die Feuerwehr anbiete, auch zertifiziert werden könnten, wollte Reinhard Heck wissen. Er erhielt zur Antwort, dass die Kurse, etwa für den Umgang mit der Motorsäge, die Bernhard Berchtold durchgeführt habe, nicht zertifiziert werden könnten; bei eventuellen Unfällen mit der Motorsäge seien die Feuerwehrleute aber versichert, wenn sie eine Schulung mit einem im Umgang mit Motorsäge erfahrenen Fachmann mitgemacht hätten, gab der Kreisbrandinspektor zur Auskunft.

Kreisbrandmeister Winfried Seißinger bedankte sich zum Schluss der Versammlung beim Vereinsvorsitzenden Wolfgang Friedrich und dem Kommandanten Jürgen Friedrich, dass sie die Schulungsräume für die Truppmannausbildung und auch für andere Schulungen zur Verfügung stellten.

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