Gernacher Senioren feiern Advent

17.12.2018

Mainpost 17.12.2018

Gernach

Gernacher Senioren feiern Advent

um letzten Mal in diesem Jahr traf sich der Seniorenkreis Gernach im TSV-Sportheim. Der Anlass war die Weihnachtsfeier. Der Leiter des Gernacher Seniorenforums, Hugo Hetterich, führte in bewährter Manier durch das Programm. Er bereitet alle Treffen sorgfältig vor, lädt zum Gesang ein, den Hermann Laarz mit seiner Gitarre begleitet, bringt immer lustige oder besinnliche Texte mit, die für Abwechslung sorgen.

Hermann Laarz hatte als kleines Dankeschön ein Gedicht verfasst, das die Helferinnen im Seniorenkreis, Sieglinde Back und Monika Seitz, vortrugen. Eine Strophe lautet: "Der Hugo war´s, der gute Mann, er führte uns´re Gruppe an. Er macht seine Sache gut, wir ziehen alle unseren Hut." Klar, dass er auch ein Geschenk erhielt mit dem Hinweis: "Die Flasch` reicht nicht für eine Flotte, drum trink´s allein mit Deiner Lotte."

Notfalldose bestellen

Hugo Hetterich informierte über die Möglichkeit, die Notfalldose gemeinsam zu bestellen: Die Notfalldose enthält alle wichtigen Informationen für einen Notfall zu Gesundheitszustand, benötigten Medikamenten, Kontaktpersonen und anderen wichtigen Informationen. Sie wird in der Kühlschranktür aufbewahrt, an der Innenseite der Wohnungstür ist ein Aufkleber angebracht, der anzeigt, dass die Notfalldose vorhanden ist, sodass die Retter schnell an die wichtigen Informationen kommen.

Die "Lobpreisung eines alten Menschen", vorgetragen von Sieglinde Back, Monika Seitz, Inge Arlt und Maria Wolf,  machte deutlich, was sich alte Menschen wünschen: Verständnis für ihre Situation die mancherlei Einschränkungen mit sich bringt: "Selig, die es verstehen, Erinnerungen an frühere Zeiten in mir wachzurufen", war da geschrieben, oder "selig, die mich erfahren lassen, dass ich geliebt, geachtet und nicht allein gelassen bin."

Asterix als Christkind

Ein Schüleraufsatz, in dem geschildert wurde, wie man sich aus der Not hilft, wenn Krippenfiguren fehlen oder schwer beschädigt sind, sorgte für Gelächter: So war Asterix als Ersatz für das verbrannte Christkind von der Mutter nicht wohl gelitten, und Batman als Ersatz für einen der heiligen Drei Könige fand ebenfalls kein Gefallen bei der Mutter, ebensowenig wie eine Marlboro als Ersatz für den Weihrauch, den die Könige dem Jesuskind brachten.

Pfarrer Thomas Amrehn verglich in seiner Ansprache das Weihnachtsfest in unserer Zeit mit einem Kuchen, in dem zwar alle Zutaten vorhanden sind, aber das Backpulver, "das Treibmittel" fehlt: "Wenn man Leute fragt, warum sie Weihnachten feiern, zucken sie mit den Schultern, oder antworten: das ist eben Tradition". Das "Treibmittel" der Weihnachtszeit, der Grund, warum wir Weihnachten feiern, nämlich die Geburt Jesu, ist vielen nicht mehr bewusst, so der Seelsorger. Alle könnten dazu beitragen, dass der eigentliche Grund für das Weihnachtsfest, die Geburt Jesu, unseres Erlösers wieder mehr ins Bewusstsein kommt, indem wir in der Familie und im Bekanntenkreis darüber reden, was uns Weihnachten bedeutet.

Als Erinnerung verteilte der Seelsorger Backpulverpäckchen: "Die Liebe Gottes, die an Weihnachten zu uns gekommen ist, gilt es weiter zu verteilen: Geduld zu haben mit den Menschen, Hilfe anzubieten, wo wir helfen können." Sein Dank galt Hugo Hetterich mit seinem Team und allen, die zum Gelingen der Senioren-Nachmittage im Jahreskreis beitragen. Mit dem wohlschmeckenden Abendessen in geselliger Runde, bereitgestellt vom Küchenteam des TSV Gernach, das auch schon für den Nachmittagskaffee gesorgt hatte, endete die Weihnachtsfeier.

 

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