Gesang und gute Bewirtung geboten

05.08.2009

Mainpost 05.08.2009

ZEILITZHEIM

Gesang und gute Bewirtung geboten

 

Männerchor Frohsinn Zeilitzheim lud zum Sommernachtsfest ein

Viele Zeilitzheimer fanden auf Einladung des Männerchors „Frohsinn“ den Weg zu einem Sommernachtsfest am Sportheim. Nach und nach fanden sie sich beim Open-Air-Singen ein und erlebten bei angenehmen Temperaturen und guter Bewirtung einen zwanglosen und unterhaltsamen Sommerabend.

Den Hauptpart des Abends bestritt der Männerchor unter Leitung von Lorenz Makowski, der dem Publikum einen Querschnitt seines Repertoires zu Gehör brachte. Mit „Zauber der Musik“ nach einem Gedicht von Heinrich Wege und „Warum bist du gekommen“, ein von Zigeunern überliefertes Liebeslied, eröffneten die Sänger den Abend. Bunt gemischt, sowohl was die Texte anbetraf wie auch von musikalischer Seite, ging es dann weiter. So wurde beispielsweise erzählt, wie ein Mädchen es schaffte, in den Himmel zu kommen. Vom „Anton“ war zu hören, wie die Woche abläuft, und natürlich durften auch Weinlieder nicht fehlen. Mit dem „Badewasser-Song“ und „Wochenend und Sonnenschein“ erklangen Lieder der Comedian-Harmonists aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Dass sie auch Fremdsprachen beherrschen bewiesen die Herren des Männerchors mit „The Lion sleeps tonight“ aus dem Musical „Der König der Löwen“. Mit „Ciao, Ciao“ ging es nach Italien. Letztendlich mussten die Sänger der Forderung des Publikums folgen, das eine Zugabe verlangte. In unterschiedlicher Besetzung gibt es seit 1970 die Zeilitzheimer Hofsänger, die mit ihren Liedern einen wichtigen Kulturbeitrag im Dorf leisten, berichtete Dietmar Hausstein. In der aktuellen Zusammensetzung mit Gerhard Hauck, James McLauchlan, Dietmar Hausstein, Volker Hahner und Georg Krauß erfreuten sie das Publikum mit romantischen, wehmütigen Weisen, indem sie beispielsweise von Sternen, die aus der Ferne winken, erzählten. In anderen Beiträgen konnte über Sprache und Inhalt geraten werden.

Lustiges erklang auch vom Duo Lorenz Makowski und Herbert Kleinhenz. Es erzählte auf fränkisch, dass auswärts alles besser sei als daheim, berichtete außerdem von den „Hackerle", die in jedem Lebensalter benötigt werden, und vom Gebrauch des Rüssels, dem Züngle und den Ohren. Mit mehreren gemeinsamen Liedern, bei denen natürlich auch das Frankenlied nicht fehlen durfte, wurde auch das Publikum in das Geschehen mit eingebunden. Schmunzeln ließen das Publikum auch Gedichte von Heinz Erhardt, mit denen Herbert Kleinhenz, der auch moderierte, das vielfältige musikalische Programm auflockerte.

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