Gruselwusel mit Dracula-Rock

28.06.2006

Mainpost 28.6.2006

 

Gruselwusel mit Dracula-Rock

 

LINDACH (KA) "Gruselwusel", ein Geister- und Gespenster-Singspiel, brachten die Lindacher Kindergartenkinder beim Sommerfest auf die Bühne. Einstudiert hatten es die Kindergärtnerinnen Barbara Karbacher und Charlotte Gold. Viel Mühe und Zeit mussten die beiden engagierten Erzieherinnen investieren, bis der umfangreiche Text perfekt saß und die Melodie mit Gestik und Mimik der Kinder im Einklang stand.

Mit einem fetzigen Dracula-Rock betraten die kleinen Akteure die Bühne, wo dann der gruselige Vampir sein Unwesen trieb. Er weckte sogar eine Leiche aus ihrem langen Totenschlaf im Sarg auf. Das lockte schauerliche Fledermäuse, Hexen, Gespenster und sogar Cowboy-Geister hinter der Bühne hervor. Die machten passend zum Jahreskreis eine Sommersonnwendparty auf dem Blocksberg, einem hohen Hexenfelsen. Dabei tanzten und rapten die Kleinen, was das Zeug hielt. Der zungenbrecherische Rap oder Sprechgesang wurde von den Erzieherinnen komponiert, instrumental begleitet und auch mit schmissigen Melodien von einem Tonträger gewürzt.

Riesigen Spaß bereitete den Kindern die Inszenierung, und sogar die erwachsenen Zuschauer klatschten im Rhythmus begeistert mit. Zum Schluss überreichten die Erzieherinnen Schultüten an die Vorschulkinder, wobei deren gute und weniger gute Taten, die sie im Laufe der Kindergartenzeit so an den Tag gelegt hatten, in Reimform vorgetragen wurden. Mit den besten Wünschen für die künftige Schulzeit wurden die fünf Vorschüler aus dem Kindergarten verabschiedet.

Uschi Hellert, Mitglied des Elternbeirates und Karin Stolper, Vorstandsmitglied des Trägervereins "St. Johannis", warteten für die beiden Kindergärtnerinnen noch mit einer Überraschung auf. Sie würdigten deren aufopferungsvolle und verantwortungsbewusste Tätigkeit und sie überreichten jeweils einen Gutschein für eine Wellness-Massage. Für die Organisation des wiederum gelungenen Kindergartenfestes zeichneten die Elternbeiratsvorsitzende Sonja Seger und der Vorsitzende des Trägervereins "St. Johannis", Walter Weissenseel, verantwortlich, wobei sich auch die Eltern als Helfer für den Auf- und Abbau , den Verkauf von Speisen und Getränken sehr zahlreich zur Verfügung stellten.

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