Hänger, Vertikutierer und Häcksler gefragt

13.04.2018

Mainpost 13.04.2018

GERNACH
Hänger, Vertikutierer und Häcksler gefragt

Wahlen, der Bericht über die Aktivitäten der Eigenheimervereinigung Gernach und der Bericht von Georg Grembler, Mitglied im Landesvorstand über die umstrittene Straßenausbaubeitragssatzung waren wichtige Punkte der Hauptversammlung.

Vorsitzender Dieter Dietz sagte, dass er zusammen mit anderen Vorstandsmitgliedern die Gernacher bei Jubiläen von Eigenheimervereinigungen vertrat und dass man auch bei gemeindlichen Festen stets vertreten war. Das Siedlerfest fand gute Resonanz; dazu trug auch das gute Wetter bei. Keinen Anklang fand der Herbstausflug, sodass er kurzfristig abgesagt wurde. Sein Dank galt Gerätewart Diether Arlt für die Wartung und den Verleih der Geräte sowie den Helfern beim Siedlerfest.

Hänger, Vertikutierer und Häcksler waren auch im vergangenen Jahr sehr gefragt. Knapp 180 Euro kostete die Reparatur der Bremsen des Hängers, berichtete der Vorsitzende, 115 Euro wurden für die Reparatur des Vertikutierers ausgegeben. Deshalb seien die Leihgebühren in der bestehenden Höhe gerechtfertigt, merkte Kassier Manfred Schug an, denn die Kosten für Wartung und Reparaturen überstiegen die Einnahmen.

Keine Fusion mit Zeilitzheim

Die Anfrage des Landesverbandes, den Zeilitzheimer Ortsverband der Eigenheimer in Gernach aufzunehmen, wurde vom Vorstand abschlägig beschieden: Geräteverleih, die größere Zahl der Mitglieder und der damit verbundene Verwaltungsaufwand übersteigen die Möglichkeiten der Gernacher Eigenheimer. Darüber hinaus wäre die Nähe zu Unterspiesheim und Kolitzheim eher gegeben.

Das wenig einladende Wetter bei der Winterwanderung war wohl Ursache, dass sich nur wenige Teilnehmer am Dreikönigstag am Treffpunkt einfanden – einige Gäste gingen gleich ins Siedlerheim, wo es Eierweck und Glühwein gab.

Heizöl-Sammelbestellung

Im November wurden etwa 50 000 Liter Heizöl für die Mitglieder bestellt, im März waren es 120 000 Liter. Die gemeinsame Bestellung verschaffe einen Preisvorteil, berichtete Dieter Dietz. Dank galt Robert Lutsch für die Organisation des Sportheimdienstes, der auch im kommenden Jahr übernommen wird.

Georg Grembler berichtete, dass in Unterfranken fast alle Gemeinden eine Straßenausbausatzung haben. Während Erschließungsbeiträge für die erstmalige Herstellung von Straßen erhoben werden, fallen gemeindliche Ausbaubeiträge für Verbesserungen oder Erneuerungen an; für den gewöhnlichen Unterhalt ist die Gemeinde zuständig. Im Oktober Oktober 2017 wurde eine Popularklage eingereicht. Die Demonstration von Mitgliedern des Landesvorstandes der Eigenheimer aus Unterfranken beim CSU-Parteitag im Dezember war vom Präsidenten des Eigenheimerverbandes, Wolfgang Kuhn, und anderen Präsidiumsmitgliedern nicht gern gesehen; der Eigenheimerverband sei zu politischer Neutralität verpflichtet, war die Argumentation des Präsidiums. „Wir sind dem nicht gefolgt, wir haben uns keinen Maulkorb verpassen lassen“, so Georg Grembler. Circa 350 Personen hätten an der Demonstration teilgenommen. Rückenwind bekam die Initiative der Eigenheimer durch das Volksbegehren der Freien Wähler zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge.

Vorstand bleibt im Amt

Georg Grembler hatte die Wahlleitung übernommen. Alle Mitglieder des Vorstandes wurden bestätigt: Vorsitzender bleibt Dieter Dietz, er wird vertreten von Annette Pacher. Die Kasse verwaltet Manfred Schug, das Protokollbuch führt Erhard Scholl. Diether Arlt bleibt Gerätewart, Sieglinde Back Frauenbeauftragte, Andreas Rettinghaus Vergnügungswart. Die Kasse prüfen wie bisher Helga Buchinger und Andrea Heck.

Nach den Ehrungen für runde Geburtstage ab 60 und langjährige Vereinsmitgliedschaften wies der Vorsitzende auf die Landesgartenschau in Würzburg hin. Am 21. April referiert Gottfried Röll zum Thema „Hochbeet“. Das Siedlerfest findet am Sonntag, 10. Juni statt, der Vorstand ist dankbar für Ideen, wohin der Herbstausflug führen solle.

 

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