Hunger-Solidaritätslauf für wohltätigen Zweck

27.03.2006

Mainpost 27.3.2006

 

Hunger-Solidaritätslauf für wohltätigen Zweck

 

Gernach (ES) Alle Mitglieder der Kirchengemeinden Unterspiesheim, Oberpiesheim, Gernach und Grettstadt, aber auch evangelische Christen und alle, die ein Zeichen der Solidarität mit den unterdrückten und notleidenden Menschen in Afrika setzten wollen, sind eingeladen zum Hungermarsch 2006 am Sonntag, 2. April.

Die Idee des Hungermarsches oder Solidaritätslaufs, wie er auch heißt, ist folgende: Kinder suchen sich freundliche Sponsoren, wie Eltern, Paten, Großeltern oder Freunde und bitten für jeden Kilometer, den sie laufen, um eine Spende, vielleicht einen Euro. Da es von Gernach bis Unterspiesheim etwa drei Kilometer sind, wären dies etwa sechs Euro. Höhere Kilometersätze sind natürlich erlaubt und erwünscht.

Eingeladen sind all die kleinen und großen Leute, die ein Zeichen der Solidarität und des guten Willens setzen wollen, so der Veranstalter.

Vor allem angesprochen sind die Kommunion- und Firmkinder aus den vier Gemeinden Unterspiesheim Oberspiesheim, Gernach und Grettstatt, aber auch Eltern, Omas, Opas, Geschwister, Tanten, Freundinnen und Freunde.

Der Hungermarsch beginnt am Sonntag, 2. April, um 10 Uhr mit einer kurzen Andacht in der Gernacher St. Aegidius-Kirche. Der Solidaritätslauf führt über befestigte Wege, vorbei an den Gernacher Seen, nach Unterspiesheim.

Bei einem kurzen Gebetshalt in der Unterspiesheimer Kirche St. Sebastian denken wir an die Menschen, für die wir marschieren. Dort wird auch das "erlaufene" Geld eingesammelt.

Gelaufen wird bei jedem Wetter

Nach der Rast im Pfarrzentrum St. Sebastian Unterspiesheim wird das Ergebnis der Sammlung bekanntgegeben. Danach geht es dann zu Fuß wieder zurück nach Gernach, wo der Hungermarsch in der Gernacher Kirche, wo er auch begonnen hatte, etwa um 13 endet. Gelaufen wird bei jedem Wetter.

Das eingesammelte Geld wird dem Misereor-Projekt PARUDA (Participatory Rural Development Agency) in Uganda zur Verfügung gestellt. PARUDA ist eine lokale Entwicklungsorganisation im Nordwesten von Uganda. Anliegen des Projektes ist es, sich im Dialog mit den Frauen um Männer um Gleichberechtigung zu bemühen, zur standortgerechten Entwicklung der Landwirtschaft beizutragen und den Einheimischen Kredite für Investitionen in der Landwirtschaft zu geben.

Zu den News