Jugendarbeit ein wichtiges Standbein

03.02.2009

Mainpost 03.02.2009

STAMMHEIM

Jugendarbeit ein wichtiges Standbein

Zweiter Platz beim Landkreisentscheid

 

Auf ein Jahr mit vielen prägenden Ereignissen für die Feuerwehr Stammheim blickte deren Vorsitzender Alfred Hackenberg in der Jahreshauptversammlung zurück. Das bedeutendste Ereignis 2008 war für den Verein die Fertigstellung der Umbaumaßnahme am Gerätehaus. Zudem wurde im Rahmen der Einweihungsfeierlichkeiten auch ein neues Fahrzeug gesegnet.

Hackenberg bedankte sich bei der Gemeinde für den Vertrauensvorschuss, den diese mit den Investitionen in Gebäude und Ausrüstung wieder einmal geleistet habe und kündigte an, dass die 61 passiven und 36 aktiven Mitglieder künftig ihre Informationen rund um die Feuerwehr Stammheim auch über das Internet einholen können. Eine eigene Homepage sei in Angriff genommen und werde in den nächsten Wochen und Monaten mit Leben gefüllt.

Ein Hauptaugenmerk, so Hackenberg, liege in der Nachwuchsarbeit und hier insbesondere in der Ausbildung von derzeit 15 Jugendlichen der Jugendwehr. Dass diese bereits eine gute Grundlage haben, davon konnte Jugendwart Daniel Scheller berichten. Immerhin belegten die Stammheimer 2008 den zweiten Platz beim Kreisentscheid im Jugendfeuerwehrwettkampf in Gerolzhofen. Elf Übungen und Einweisungen am Feuerwehrgerät, eine Flursäuberung, eine Vorführung am Tag der Feuerwehr und der Wissenstest waren die Meilensteine der Jugendarbeit im abgelaufenen Jahr. Hackenberg nahm die Versammlung zum Anlass, fünf Jugendliche – Tobias Bauer, Patrick Moller, Theresa Scheller, Simone Neubauer und Nicolas Wirsching – in den Kreis der Feuerwehrkameraden aufzunehmen.

Hocherfreut zeigte sich 2. Bürgermeister Martin Mack über das Engagement der Feuerwehr Stammheim nicht nur in der Jugendarbeit, sondern auch im „Alltagsgeschäft“ einer Wehr. Er zollte Hackenberg und seinen Mitstreitern Respekt über den Führungsstil bei der Wehr. Mit ihrem sehr guten Ausbildungsstand sei die Stammheimer Feuerwehr ein Aushängeschild in der Großgemeinde. Auch Kreisbrandmeister Alexander Bönig lobte die Schlagkraft der Wehr. Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm hob vor allem die gute Diskussionslandschaft sowie eine konstruktive und sachliche Kritik in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Stammheim hervor. Bei all den Diskussionen in der jüngsten Vergangenheit solle man nicht vergessen, dass die Arbeit in der Feuerwehr ein Ehrenamt sei, so Schemm weiter. Eine Feuerwehr funktioniere nur als Ganzes. Nur gemeinsam könne die Mannschaft Erfolg haben.

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