Keine Beteiligung am Wegehobel

29.03.2016

Mainpost 29.03.2016

 

GERNACH

Keine Beteiligung am Wegehobel

Über eine Fülle von Aktivitäten konnte der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Gernach in der Jahresversammlung berichten. So wurde ein neuer Pachtvertrag mit den beiden Jagdpächtern Sigmund Stadler und Hubert Hofmann geschlossen. Die Grenzgräben zwischen Kolitzheim und Gernach so wie Unterspiesheim und Gernach wurden gereinigt, ebenfalls der Graben vom Dorf zum Berghof.
Der Weg am östlichen Gernacher Ortsrand zu den Seen wurde neu geschottert. Autofahrer sollten dort langsam fahren, um den Weg möglichst lange in gutem Zustand zu erhalten.
Der Verbiss im Gernacher Wald sei hoch, aber noch annehmbar, informierte die Untere Jagdbehörde. Der Jagdpächter Hubert Hofmann berichtete, dass sechs Rehböcke, fünf Geißen und vier Kitze sowie vier Hasen erlegt wurden. Vier Rehe wurden überfahren. Die Zahl der Wildschweine nehme zu, das zeigen Wildkameras, die angebracht wurden. Für das begonnene Jahr hat sich die Jagdgenossenschaft viel vorgenommen: Die Bankette am Weg entlang zu den Gernacher Seen sollen abgenommen werden. Der Sportangelverein Gernach hatte diese Bitte geäußert.
Verschiedene Wege sollen neu geschottert werden. Dabei ist es ein Anliegen der Jagdgenossenschaft, dass die Wege in Ortsnähe auch für die Ortsbevölkerung gut genutzt werden können, etwa für Ausdauersport oder für gemütliche Spaziergänge.
Sehr angetan sind Vorstand, Jagdpächter und auch die Gemeinderäte Dieter Dietz und Reinhard Heck von der Idee, eine Müllsäuberungsaktion im Wald und in der Flur durchzuführen. Als möglicher Termin wurde Samstag, der 9. April in Aussicht genommen. Als Lohn für die hoffentlich zahlreichen Helfer wartet eine ordentliche Brotzeit.
Vorsitzender Bernhard Berchtold informierte, dass die Gemeinde zusammen mit den Jagdgenossenschaften einen Wegehobel für die Instandsetzung von Schotterwegen anschaffen will. Die Jagdgenossenschaft Gernach will sich daran aber nicht beteiligen.

 

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