Keine Personalprobleme beim FC Lindach

30.04.2018

Mainpost 30.04.2018

LINDACH

Keine Personalprobleme beim FC Lindach

Problemlos und zügig ging in der Jahreshauptversammlung des FC Lindach im Sportheim die Neuwahl der Vorstandschaft über die Bühne. Alle Posten konnten besetzt werden. Da hatten andere Vereine zuletzt ganz andere Probleme damit.

In seinem Rechenschaftsbericht ließ Vorsitzender Heinz Rock die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahrs noch einmal Revue passieren. Da war zu hören, dass seit Beginn der Saison 2017/18 die Herrenfußballer mit dem Nachbarverein, dem SV Kolitzheim, eine Spielgemeinschaft bilden. Die Junioren des FC Lindach kicken zusammen mit den anderen Vereinen der Großgemeinde in einer so genannten Jugendfördergemeinschaft (JFG) in verschiedenen Mannschaften um Punkte und Tore.

Heinz Rock lobte die bisher hervorragende, überörtliche Zusammenarbeit auf diesen unterschiedlichen Ebenen und bedankte sich bei allen Mannschaftsbetreuern, Übungs- und Abteilungsleitern für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle des FC Lindach. „Insgesamt betrachtet hat diese Kooperation viel Erfolg auf verschiedenen Gebieten für unseren Verein gebracht. Ich kann nur hoffen und wünschen, dass dies noch recht lange so anhält“, stellte der Vereinschef fest.

Nicht nur im sportorganisatorischen Bereich war die Vorstandschaft gefordert, wie Rock ausführte, sondern auch auf gesellschaftlichem Gebiet musste gehandelt werden. Da wurde mit Musikkapellen für den Kirchweih-, den Faschingstanz und dem Frauenfasching verhandelt. Diese Veranstaltungen mussten ebenso organisiert und umgesetzt werden wie das Straßenwein- und das Weinlesefest, die Weinbergs- und Blütenwanderung und die Vereinsweihnachtsfeier.

Auch der Wirtschaftsbetrieb musste zwangsläufig, nach der Insolvenz der Vorgängerwirtes, auf neue Füße gestellt werden, was sich sehr zeitaufwendig und nicht ganz problemlos gestaltete. Nun stehen für den 12. Mai auch noch der Kommersabend zur 80-Jahrfeier und weitere Festivitäten in diesem Zusammenhang an, die im Laufe des Jahres noch folgen und die organisiert und durchgeführt werden müssen.

Reparaturarbeiten im Sportheim, Pflegemaßnahmen und Instandhaltungen im Außenbereich und an den Sportanlagen sowie Reparaturen an den Pflegemaschinen waren ebenso zu erledigen. Heinz Rock bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, die hier uneigennützig Hand anlegten, ohne deren Mithilfe sicherlich vieles nicht möglich gewesen wäre.

In seinem Ausblick kündigte Rock an, dass man das SKY-Programm nicht mehr auf-rechterhalten werde, mangels Interesse. Der Zumba-Tanz unter der Regie von Übungsleiterin Jessica Lorenz wird im Herbst weitergehen. Außerdem möchte man das sportliche Angebot für Frauen und Männer noch deutlich erweitern. Dazu sind noch weitere Überlegungen und organisatorische Schritte notwendig, über die man demnächst beraten will und die man dann zügig umzusetzen gedenkt.

Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge war unumgänglich, weil man sonst keine öffentliche Förderung bekäme. Somit wurde der Jahresbeitrag von bisher 44 Euro auf 50 Euro pro erwachsene Person beschlossen. Auch die Saalmiete für Veranstaltungen anderer Vereine wird ab sofort auf 100 Euro festgesetzt.

Mit der Kündigung des erst seit Januar anwesenden neuen Sportheimwirts sieht sich die Vorstandschaft allerdings einer neuen Herausforderung gegenüber. Bis Ende Mai hat man Zeit, dieses Problem zu lösen, damit der Wirtschaftsbetrieb im Sportheim weiterlaufen kann.

Schatzmeister Walter Weissenseel stellte den Kassenbericht vor. Dazu gab es seitens der Mitglieder einige kritische Nachfragen, die sich auf bessere Detaildarstellungen bezogen, die er aber schlüssig beantworten konnte. Letztlich stellt sich die Finanzsituation so dar, dass der Schuldenabbau kontinuierlich weiterläuft, so dass man in absehbarer Zeit die Darlehen, die im Zusammenhang mit dem Sportheimbau not-wendig wurden, tilgen wird können.

Insgesamt steht der Verein aber finanziell auf gesunden Füßen, so der Kassenwart, was die Revisoren Wilfried Seger und Detlef Lenhard in ihrem Bericht bestätigen konnten. Dem Kassenwart bescheinigten sie eine einwandfreie Arbeit, was in der folgenden Abstimmung zu einer problemlosen Entlastung führte.

Hauptjugendleiter Bernd Barget, der die U7- und U9-Junioren selbst betreut, gab in seinem Bericht einen Abriss über die Jugendarbeit des Vereins, die sich zurzeit fast nur auf den Bereich Fußball reduziert, wenn man vom Zumbatanz einmal absieht. Barget zeichnete ebenso wie die Betreuer der verschiedenen Juniorenmannschaften, Thomas Albert für die U17, Wolfgang Hellert für die U15 und Torsten Wehner für die U13, ein sehr positives Bild von der hier geleisteten Arbeit.

Alle Betreuer lobten die gute Mithilfe seitens der Spielereltern und die hervorragende Zusammenarbeit mit den Betreuerkollegen aus den Partnervereinen. Diese Kooperation gibt zu großen Hoffnungen Anlass, zumal alle Juniorenmannschaften in ihren Ligen zurzeit überdurchschnittlich erfolgreich dastehen, wie zu hören war.

Holger Schmitt, Abteilungsleiter der beiden Fußballherrenmannschaften, die mit Kolitzheim kooperieren, bedankte sich bei Trainer Bernd Barget für die äußerst erfolgreiche Arbeit, die bei allen Beteiligten ein positives Echo und ein gutes Miteinander fände. So wie es zurzeit aussieht, wird man wohl demnächst die Meisterschaft der 1. Mannschaft in der A-Klasse ziemlich unangefochten einfahren und wird sie demzufolge gebührend feiern können.

Die Neuwahlen der Vorstandschaft gingen, wie eingangs erwähnt, problemlos und zügig vonstatten, wobei sich Freddy Heider als Stellvertreter und Tanja Schmitt als zweite Schriftführerin nicht mehr zur Verfügung stellten. Ihnen dankte der Vorsitzende für ihr bisheriges Engagement und überreichte jeweils ein kleines Ge-schenk.

Für die nächsten zwei Jahre wurden wieder in ihr Amt gewählt: Heinz Rock als Vorsitzender, Manuel Seger als Stellvertreter, Martin Hellert als weiterer Stellvertreter (er ist neu im Amt), Kassenwart bleibt Walter Weissenseel, sein Stellvertreter bleibt Florian Dittmann und Christin Bernauer ist wieder Schriftführerin. Als Beisitzer fungiert wiederum Alfred Dusel. Das Amt des Revisors besetzten erneut Wilfried Seger und Detlef Lenhard. Die übrigen Funktionsämter werden nicht durch Wahlen besetzt, sondern deren Vertreter berufen. Die machen aber allesamt weiter

 

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