Kolitzheimer pilgerten nach Iphofen

21.06.2006

Mainpost 21.6.2006

 

Kolitzheimer pilgerten nach Iphofen

 

KOLITZHEIM (-TER) Am Sonntag nach Fronleichnam pilgern die Kolitzheimer alljährlich nach Iphofen zur Verehrung des Hl. Blutes. Ganz früher war es eine Fußwallfahrt, die mit der Zeit zu einer Buswallfahrt wurde. Heute ist die Buswallfahrt vor allem für die Leute wichtig, die nicht so gut zu Fuß bzw. Rad sind und doch dabei sein möchten.

Vor sechs Jahren dachte ein Ehepaar: Warum nicht einmal mit dem Rad nach Iphofen zum Gottesdienst der Wallfahrer? Im Jahr danach waren die Radler schon zu viert, und wiederum ein Jahr später erhöhte sich die Zahl der Gruppe auf neun Teilnehmer. In diesem Jahr versammelte sich am Sonntag nach Fronleichnam eine stolze Gruppe von 22 Radfahrern pünktlich früh um 5 Uhr am Feuerwehrhaus, um nach einem kurzen Gebet zur Blutskirche in Iphofen zu starten. Die jüngste Radlerin war acht, der älteste Radler 79 Jahre alt. Drei Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren standen zeitig mit ihren Papas auf, um per Rad eine Gesamtstrecke von 65 Kilometer zu pilgern.

In Stadtschwarzach gab es ofenfrisches Gebäck. Die kurze Rast tat allen gut. Mit frischer Kraft wurde bis kurz vor Großlangheim geradelt. An einem Bildstock verharrten die Radfahrer, um in einem kurzem Gebet der Verehrung des Hl. Blutes zu gedenken, und schon ging es wieder weiter durch die Flur von Großlangheim und Rödelsee bis Iphofen.

Am Rödelseer Tor warteten die Radpilger auf die Buswallfahrer. Gemeinsam zogen sie zusammen mit dem Iphöfer Pfarrer durch den idyllischen Ort zur Blutskirche, um einen Gottesdienst zu feiern.

Nach der Messfeier wurden die Pilger, wie alljährlich, im Pfarrheim bestens mit einem kräftigen Frühstück versorgt.

Gut gestärkt an Leib und Seele mit dem Segen für den Heimweg traten die beiden Gruppen wieder die Rückreise an. Alle waren sich einig: "Im nächsten Jahr machen wir wieder die Bus- und Radwallfahrt mit".

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