Lichtsignal des Glaubens

13.09.2018

Mainpost 13.09.2018

GERNACH

„Lichtsignal des Glaubens

Ein Ort der Stille, der Ruhe, des Gebets: das Gernacher Käppele. Dank der Initiative von Erwin Räth und der Unterstützun... Foto: Erhard Scholl

Für einen Werktagsgottesdienst war die Zahl der Gläubigen, die sich an der Schöpfungskapelle im Gernacher Friedhof versammelt hatten, groß.

Von dort aus zogen die Gläubigen in einer Prozession, begleitet von der Musikkapelle Gernach (Dirigent: Alfred Glos), zum renovierten Käppele, das im Wald zwischen Gernach und Heidenfeld liegt.

Pfarrer Thomas Amrehn ließ wissen, dass das Betonglasbild mit hoher Sicherheit von dem Künstler Erich Werfel stamme. Das Bild zeige eindrucksvoll, dass alles Leben aus der Hand Gottes komme „und wir mit dem Tod auch wieder in die Hand Gottes zurückkehren – daher der Name Schöpfungskapelle.“

Am Käppele angelangt, feierte man gemeinsam die Eucharistie.

Pfarrer Thomas Amrehn bezeichnete das Käppele als ein „Lichtsignal, das uns Orientierung gibt auf unserem Weg zu Gott. Solche Signale brauchen wir alle.“ Der Weg durch den Wald zwischen Gernach und Heidenfeld, an dem das Käppele liege, sei ein Glaubensweg, den schon viele vor und mit uns gegangen seien.

„Sie haben durch ihre Initiative das Käppele wieder zum Leuchten gebracht“, wandte er sich an die Familie Räth. Sein Dank galt insbesondere Erwin Räth, der die Renovierung des Käppele aktiv betrieben habe. Ebenso bedankte er sich bei allen, die durch Geldspenden oder durch aktive Mithilfe dazu beigetragen hätten, dass das Käppele jetzt in neuem Glanz erstrahle und so als Zeugnis des Glaubens auch für die nachfolgenden Generationen wirken könne. „Das Käppele ist ein Glaubenszeugnis. Durch unser lebendiges Beispiel, unseren aktiven Einsatz, wie dies von der Familie Räth erbracht wurde, erreichen wir die Herzen der Menschen“, so der Seelsorger.

Zum Schluss des Gottesdienstes umrundete der Seelsorger das Käppele und besprengte es mit Weihwasser: Damit es zum Segen für unsere und künftige Generationen werde.

Danach führte der Weg der Prozession zurück zur Schöpfungskapelle im Gernacher Friedhof, wo die Segnungsfeier für das Käppele endete.

 

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