Markterkundung nicht beendet

17.04.2015

Mainpost den 17.04.2015

KOLITZHEIM
Markterkundung nicht beendet

DSL-Ausbau dauert noch

Informationen über den Ausbau des Breitbandnetzes in der gesamten Gemeinde standen auf der Tagesordnung des Kolitzheimer Gemeinderates. Hierzu begrüßte Bürgermeister Horst Herbert auch Dr. Joachim Först, der die bessere DSL-Versorgung im Namen der Gemeinde koordiniert, und Rainer Ullrich, den Breitbandpaten der Gemeinde.

Bürgermeister Horst Herbert gab zunächst einen Überblick über den Stand der Breitbandversorgung und der notwendigen Maßnahmen im Gemeindegebiet. Lindach, das nun mit dem zweiten Förderprogramm versorgt werden soll, sei hier der Aufhänger, auch für alle anderen Ortsteile.

Nach dem Abschluss des neuen Programms werde die Versorgung 50 Megabit pro Sekunde betragen, mindestens jedoch 30 Megabit pro Sekunde. Um dies überall zu erreichen, müssten in den Orten der Gemeinde teilweise neue Kabelverzweiger aufgebaut werden.

Mit 80 Prozent, maximal 730 000 Euro, werde das Projekt nach den neuen Richtlinien gefördert, informierte Först. Dies gelte bis Ende 2018. Für Lindach fand ein Markterkundungsverfahren statt, das allerdings noch nicht komplett ausgewertet wurde. Man stehe noch ganz am Anfang, so der Planer weiter.

So lägen auch die Daten des Netzbetreibers noch nicht vor. Zusammen mit der Gemeinde werde sein Büro die gewünschte Bandbreite in den verschiedenen Gebieten der Gemeinde festlegen. So zum Beispiel für Gewerbegebiete, die eine höhere Versorgung benötigen, und Wohngebiete. Man müsse sich dann mit der Telekom zusammensetzen, um die Sache regeln.

Da der Ortsteil Kolitzheim als versorgt gilt, gebe es hier keine Förderung. Aktuell betrage die Bandbreite hier 32 Megabit pro Sekunde, antwortete Bürgermeister Herbert auf eine Frage von Reinhold Holzheid. Es gebe im Dorf allerdings auch Gebiete mit einer schlechteren Versorgung, gab das Gemeindeoberhaupt zu.

Gernach sowie Herlheim und Zeilitzheim sollen bis Ende des Jahres mit schnellem Internet versorgt werden, antwortete Horst Herbert auf eine Frage von Reinhard Heck.

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