Martin Markert hält der Gernacher Feuerwehr seit 75 Jahren die Treue

08.12.2008

 

Mainpost, 08.12.2008

 

GERNACH

Martin Markert hält der Gernacher Feuerwehr seit 75 Jahren die Treue

 

Zahlreiche Ehrungen für den Einsatz bei Bränden und Unfällen

 

Zu einem Kameradschafts- und Ehrenabend hat der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Gernach in das Feuerwehrhaus eingeladen. Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Wolfgang Friedrich wies darauf hin, dass die Feuerwehrleute „viel Freizeit investieren, um bei Übungen und Lehrgängen sich Wissen anzueignen, das ihnen hilft, im Ernstfall seinen Mitmenschen gezielt und schnell helfen zu können.“ Mit jedem Einsatz, ob bei Brand oder technischer Hilfeleistung auf der Straße, gehe ein gewisses Risiko für die eigene Gesundheit einher.

Pfarrer Georg Hartmann erinnerte in seinem Grußwort an den Schutzpatron der Feuerwehrleute, Sankt Florian. Er sei ein aufrichtiger römischer Soldat gewesen, der sich in seiner Meinung „trotz Folterungen nicht verbiegen ließ“.

Die Gemeinde, so sicherte dritter Bürgermeister Alfred Bumm den Gernachern zu, werde die Feuerwehren in der Gemeinde auch zukünftig nach Kräften unterstützen.

Anschließend nahm Wolfgang Friedrich die Ehrungen vor. Für 25 Jahre Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr wurden ausgezeichnet: Karl-Heinz Dotterweich, Thomas Eberlein, Berthold Heck, Stefan Schäfer, Alfred Schneider, Josef Schneider, Bertram Schüll, Wilhelm Walter, Alban Weilhöfer,

Für 40 Jahre Zugehörigkeit zur Gernacher Wehr wurden geehrt: Robert Back, Bernhard Graf, Roland Pohli, Edmund Schüll und Rudi Trozss. 50 Jahre gehören der Gernacher Feuerwehr an: Werner Müller, Hugo Hetterich, Ludwig Mohr, Adolf Pohli und Wolfgang Friedrich.

Zu Ehrenmitgliedern wurden anlässlich der 60-jährigen Zugehörigkeit zur Gernacher Feuerwehr ernannt: Alfons Back, Arthur Heck, Walter Heck und Lothar Weilhöfer. Eine besondere Ehrung erfuhr Martin Markert: Er gehört seit 75 Jahren der Gernacher Feuerwehr an.

Wolfgang Friedrich würdigte seine langjährige Mitgliedschaft mit den Worten: „Martin, Deine aktive Zeit liegt wohl schon ein wenig zurück, aber bei allen unseren Veranstaltungen beehrst Du uns mit Deiner Anwesenheit und zeigst uns dadurch Deine Verbundenheit und Treue.“

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