Mehrere Vorschläge für Feuerwehrhaus und Gemeindezentrum

14.03.2009

Mainpost 14.03.2009

KOLITZHEIM

Mehrere Vorschläge für Feuerwehrhaus und Gemeindezentrum

 

Bürgermeister stellte dem Gemeinderat die Entwürfe vor – Nach langer Debatte noch keine Entscheidung getroffen

 

In Oberspiesheim ist vorgesehen, das Feuerwehrhaus aus- und umzubauen. Die ersten Planungen wurden nun entworfen. Bürgermeister Horst Herbert und Gemeinderat Franz Eisenhut-Fuchsberger stellten den auch von der Feuerwehr favorisierten Entwurf im Gemeinderat vor.

Danach soll das bestehende Feuerwehrgerätehaus Richtung Norden erweitert werden. Die Tiefe wird vier Meter und die Breite 9,60 Meter betragen. Von der Seite der Hauptstraße her ist ein Eingang in den Neubau geplant. Hier sollen dann Toilettenanlagen eingebaut werden und eine Treppe sowie ein Aufzug nach oben führen.

Im Obergeschoss entstehen laut Plan ein großer Schulungsraum und ein kleineres Kommandantenzimmer. Ein Mauerdurchbruch verschafft Zugang ins benachbarte Gemeindezentrum, wo im ersten Obergeschoss, mangels anderer Möglichkeiten, die gesamten öffentlichen Veranstaltungen des Dorfes stattfinden. Durch den Aufzug können auch behinderte und ältere Menschen ohne Schwierigkeiten die Versammlungsräume erreichen, wurde bei der Nachfrage in der anschließenden Diskussionsrunde nach dem Sinn eines Liftes klar.

Der Vollständigkeit halber stellte Bürgermeister Herbert auch weitere Entwürfe vor. Einer davon sieht einen Fahrstuhl in Form eines gläsernen Vorbaus am Haupteingang des Gemeinschaftshauses vor. Damit könnten auch die ausgebauten Dachräume erreicht werden. Einen solchen Vorbau wollen die Oberspiesheimer allerdings nicht, so Herbert.

In der Diskussion hatten die Räte viele Bedenken und Fragen und gaben Ratschläge. Um auf die Ebene des Gemeindehauses zu kommen, müsse die Decke am Feuerwehrhaus, die bis jetzt nur aus Balken bestehe, einen halben Meter angehoben werden. Weiter wurde die Frage gestellt, ob das gesamte Dach nicht ausgetauscht werden müsse, was möglich sein könnte, wie das Gemeindeoberhaupt zugab. Dann wäre es billiger, das Gebäude abzureißen und neu zu bauen, so ein Vorschlag aus der Runde. Auch die Notwendigkeit von zwei Räumen im Obergeschoss wurde in Frage gestellt. Die jetzige nördliche Giebelwand könne entfernt werden. Dann gebe es mehr Platz und freie Gestaltungsmöglichkeiten bei der Planung des Obergeschosses, lautete ein weiterer Vorschlag. Nach Meinung eines Gremiumsmitgliedes wäre es auch sinnvoller für den Aufzug die Glaskastenvariante zu wählen. Den Eingang auf die Westseite, die Wetterseite zu legen, sei eine ungünstige Lösung, war ein weiterer Einwurf aus der Runde. Möglich sei auch der Eingang von Norden, allerdings sei dort der Containerstandort, für den man im Moment keine Alternative sehe, antwortete Bürgermeister Herbert. Nach langer Debatte entschieden die Räte schließlich, der Bauausschuss solle sich die Sache vor Ort ansehen.

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