Mikrozensus 2016 im Januar gestartet

29.01.2016

Mikrozensus 2016 im Januar gestartet

Interviewer bitten um Auskunft
Auch im Jahr 2016 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet
wieder der Mikrozensus, eine amtliche Haushaltsbefragung bei
einem Prozent der Bevölkerung, durchgeführt. Nach Mitteilung des
Bayerischen Landesamts für Statistik werden dabei im Laufe des
Jahres rund 60 000 Haushalte in Bayern von besonders geschulten
und
zuverlässigen Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer
wirtschaftlichen und sozialen Lage sowie in diesem Jahr auch zu
ihrem Pendlerverhalten befragt. Für den überwiegenden Teil der
Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.

Im Jahr 2016 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder
der Mikrozensus, eine gesetzlich angeordnete Stichprobenerhebung bei
einem Prozent der Bevölkerung, statt. Mit dieser Erhebung werden seit
1957 laufend aktuelle Zahlen über die wirtschaftliche und soziale Lage
der Bevölkerung, insbesondere der Haushalte und Familien, ermittelt.
Der Mikrozensus 2016 enthält zudem noch Fragen zum Pendlerverhalten
der Erwerbstätigen sowie der Schüler und Studierenden. Neben dem
hauptsächlich benutzten Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeits- oder
Ausbildungsstätte werden auch die Entfernung und der Zeitaufwand
für den Weg dorthin erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen
Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische
Entscheidungen und deshalb für alle Bürger von großer Bedeutung.
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, finden die
Mikrozensusbefragungen ganzjährig von Januar bis Dezember statt.
In Bayern sind demnach bei rund 60 000 Haushalten, die nach einem
objektiven Zufallsverfahren insgesamt für die Erhebung ausgewählt
wurden, wöchentlich mehr als 1 000 Haushalte zu befragen.
Das dem Mikrozensus zugrunde liegende Stichprobenverfahren ist
aufgrund des geringen Auswahlsatzes verhältnismäßig kostengünstig und
hält die Belastung der Bürger in Grenzen. Um jedoch die gewonnenen
Ergebnisse repräsentativ auf die Gesamtbevölkerung übertragen zu
können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte auch
tat-sächlich an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund besteht
für die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte
Auskunftspflicht, und zwar für bis zu vier aufeinander folgende Jahre.
Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der
amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die Interviewerinnen
und Interviewer, die ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich
ankündigen und sich mit einem Ausweis des Landesamts legitimieren,
sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Statt an der Befragung per
Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt das Recht, den Fragebogen
selbst auszufüllen und per Post an das Landesamt einzusenden.
Das Bayerische Landesamt für Statistik bittet alle Haushalte, die im Laufe
des Jahres 2016 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten,
die Arbeit der Erhebungs-beauftragten zu unterstützen.

Hinweis:
Für administrative Rückfragen können Sie sich an folgende E-Mail-
Adresse wenden: mikrozensus@statistik.bayern.de

Zu den News