Ministranten kommen zum Jugendkreuzweg

17.04.2019

Mainpost 17.04.2019
Gernach

Ministranten kommen zum Jugendkreuzweg

Knapp dreißig Jugendliche, die meisten Ministranten aus Unterspiesheim, waren mit ihren Begleiterinnen und Begleitern aus Unterspiesheim zum Jugendkreuzweg nach Gernach mit ihren Rädern gekommen - und das bei recht kaltem Wetter. Die Gernacher freuten sich sehr über diese tolle Beteiligung aus dem Nachbardorf. Der Jugendkreuzweg fand in diesem Jahr in der Lebenshalle statt - so die Bezeichnung für das Leichenhaus im Gernacher Friedhof. Der Name "Lebenshalle" soll deutlich machen, dass hier, mit dem Abschied vom irdischen Leben, das Leben bei Gott beginnt.

Gaby Berchtold, Doris Berchtold, Melanie Friedrich und Johanna Nickel trugen die Texte des Jugendkreuzweges vor, Sebastian Lukas sorgte für die Einspielung der Bilder des Künstlers Ben Willikens zu den entsprechenden Kreuzwegstationen und der dazugehörigen Musik.   Der Ökumenische Jugendkreuzweg steht unter dem Motto "Ans Licht" . Er knüpft an den Lebenserfahrungen der Jugendlichen an und will deutlich machen, dass jeder Mensch Leid, Schmerz, Enttäuschung erfährt, dass aber  "einer an Deiner Seite ist, der Dir begegnet und Dich begleitet: Jesus, das Licht der Welt"- so in dem Textheft des Kreuzwegs. Das Kreuz steht für das Leid, die Aussichtslosigkeit, für das Dunkle in unserem Leben. Das Licht ist Zeichen der Auferstehung, der Hoffnung und der Gewissheit, bei Gott geborgen zu sein - so gesehen macht es auch Sinn, die  "Lebenshalle"  als Ort für den Jugendkreuzweg zu wählen.

Als Symbol dafür dass Jesu Licht das Finstere besiegt, stellten die Jugendlichen fünf Lichter auf das Kreuz, das am Boden der Lebenshalle aufgelegt war. Doris Berchtold stellte eine große Kerze als sechste Kerze dazu. Sie sollte die "Lichtpunkte" signalisieren, die durch die Auferstehung Jesu in unser aller Leben kommt. Zum Schluss bekamen alle, die am Jugendkreuzweg teilgenommen hatten, ein Licht mit auf den Weg nach Hause - Erinnerung an den Jugendkreuzweg, und Zeichen der Hoffnung und Erlösung. Nach dem Kreuzweg kamen alle Jugendlichen und auch viele Erwachsene noch zu einem kurzen Treffen in die Räume von KOMM-IN. Fleißige Männerhände hatten einen heißen Tee bereitet, und die dazu angebotenen Stängchen mundeten allen, bevor sich die Unterspiesheimer wieder auf den Weg nach Hause machten. Dank galt Wolfgang Lukas, der diesen Jugendgottesdienst vorbereitet hatte, aber an der Teilnahme verhindert war.

 

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