Miteinander statt gegeneinander

19.12.2019

Mainpost 20.12.2019

Gernach

Miteinander statt gegeneinander

Seit 1986 besteht die Aktion "Friedenslicht". Das Licht wird jedes Jahr in Bethlehem, der Geburtsstätte Jesu, von einem Kind entzündet und nach Wien gebracht. Von dort bringen es Pfadfinderinnen und Pfadfinder – auf deren Initiative wurde die Aktion ins Leben gerufen – nach Deutschland.

Wolfgang Lukas holt nun schon mehrere Jahre das Friedenslicht in Schweinfurt ab. Die Gernacherinnen und Gernacher, aber auch Gäste aus anderen Ortschaften sind eingeladen, das Friedenslicht zu empfangen und dann mit nach Hause zu nehmen, es als Zeichen des Friedens vor oder in ihren Häusern brennen zu lassen.

In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto "Mut zum Frieden". Damit wird die Sehnsucht zum Ausdruck gebracht, dass alle Menschen gemeinsam auf dem Weg sein könnten - miteinander statt gegeneinander.

Wolfgang Lukas hatte am Anwesen der Familie Karin Johe-Nickel und Helmut Nickel eine kleine Wort-Gottes-Feier vorbereitet, in deren Rahmen das Friedenslicht an die Besucher weitergegeben wurde. "Die Zeichen der Zeit sehen oft so aus, als ob der Friede keine Chance hätte - und doch sind wir beauftragt, einander immer wieder ein Zeichen der Versöhnung und des Friedens zu schenken"- so lautete die Ermutigung, dass jeder in seinem Umfeld "Mut zum Frieden" haben kann.

Nach der Wortgottesfeier blieb man noch eine Weile zusammen bei Glühwein und Gebäck. Beides hatte die Familie Nickel zur Verfügung gestellt.

 

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