Monsignore Paul Leuchs ist tot

22.01.2016

Mainpost  22.01.2016
STAMMHEIM
Monsignore Paul Leuchs ist tot

Im Alter von 84 Jahren ist am Mittwoch, 20. Januar, Monsignore Paul Leuchs in Stammheim gestorben. Hier verbrachte er seinen Ruhestand. Bis 2013 half er in der Seelsorge in Stammheim, im benachbarten Lindach und in weiteren Dörfern mit.
Leuchs wurde am 10. September 1931 in Wolkshausen (Lkr. Würzburg) als 15. Kind seiner Eltern geboren. Er wuchs wenige Dörfer weiter in Stalldorf auf.
Nach der Volksschule war Leuchs von 1944 bis 1950 Heimschüler des Kilianeums in Würzburg. In Miltenberg absolvierte er das Abitur. Theologie und Philosophie studierte Leuchs in Würzburg. Am 17. Juli 1955 weihte ihn Bischof Julius Döpfner in Würzburg zum Priester. Im Anschluss war Leuchs Kaplan in Waldaschaff und Würzburg-Sankt Gertraud. 1957 wurde er Präfekt am Kilianeum in Würzburg. 1962 übernahm er als Direktor das Studienseminar in Königshofen im Grabfeld. 1964 studierte Leuchs in München.
1965 wurde er Studienassessor am Schweinfurter Alexander-von-Humboldt-Gymnasium. Im Jahr darauf folgte die Beförderung zum Studienrat. Gleichzeitig gab Leuchs Unterricht am Bayernkolleg und übernahm liturgische Dienste im Josefskrankenhaus.
Von 1969 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 1993 war Leuchs Religionslehrer am Würzburger Wirsberg-Gymnasium. 1970 wurde Leuchs Oberstudienrat und Seminarlehrer. 1976 wurde er zum Studiendirektor befördert. 1989 verlieh ihm Papst Johannes Paul II. den Ehrentitel Monsignore. Vor seiner Pensionierung half er regelmäßig im Ochsenfurter Gau als Priester aus.
Das Requiem für den Verstorbenen wird am Freitag, 29. Januar, um 14.30 Uhr in Sankt Bartholomäus in Stammheim gefeiert, die Beisetzung schließt sich an. Bereits um 14 Uhr wird der Rosenkranz gebetet.

 

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