Musikverein will mehr Nachwuchsarbeit betreiben

07.10.2020

Mainpost 07.10.2020

Herlheim

Musikverein will mehr Nachwuchsarbeit betreiben

Bei der Jahresversammlung des Musikvereins Herlheim blickte Dirigent Erwin Pfister auf das Jahr 2019 zurück. Insgesamt traten die Musiker 35 Mal auf. 16 Auftritte betrafen kirchliche Anlässe. Weiter gab es Geburtstagsständchen und Ständchen bei Feiern von aktiven Musikern. Die übrigen Auftritte waren in Festzelten sowie bei Standkonzerten und Kirchenkonzerten.

29 Musiker kamen während des Jahres zum Einsatz, geprobt wurde 33 Mal. Da im letzten Jahr einige Musiker krankheitsbedingt ausgefallen sind, sei es umso wichtiger, in Zukunft die Nachwuchsarbeit zu fördern, betonte Erwin Pfister. Weiter erinnerte er an den Glühwein-Abend und die Faschingssause, die wieder Erfolgsgaranten gewesen seien. 2019 wurde eine kleine Tuba angeschafft und als nächstes soll der Erwerb eines neuen Mischpultes in Erwägung gezogen werden, so der Dirigent. In seiner Funktion als Kassier des Vereins berichtet Erwin Pfister von einer guten Kassenlage, deren Richtigkeit die Kassenprüfer Axel Seidler und Christoph Karbacher bestätigten.

Im Programmpunkt Wünsche und Anträge gab Vorsitzende Katrin Kragl den neuen Informationsstand zur Bläserklasse bekannt. Im März 2021 soll für alle Interessierten ein Elternsprechtag stattfinden. Der Beginn der Bläserklasse ist für September 2021 geplant. Bisher beteiligen sich die Vereine aus Mönchstockheim, Sulzheim, Alitzheim, Unterspiesheim und Herlheim.

Da coronabedingt seit März keine Musikproben mehr stattfinden, fragte Axel Seidler nach dem nächsten Probetermin. Hierfür und über einen möglichen Ort wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert. Sandra Schaar wird nun beim Vorsitzenden des Sportvereins, Konrad Johanni, nachfragen, ob der Zwischenbau des Sportheimes zur Verfügung gestellt werden könnte.

Ein weiterer Punkt war die Faschingsveranstaltung im Jahr 2021. Da wegen der Corona-Pandemie noch nichts vorausgesagt werden kann, wird diese Diskussion auf Dezember verschoben. Grundsätzlich war die vorherrschende Meinung, dass der Faschingsabend stattfinden soll, wenn es die Regeln zulassen. Julian Pfister machte den Vorschlag, Engelbert Schaar als Ehrenvorsitzenden zu benennen.

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